Vor allem in ländlichen Bereichen, in denen weite oder beschwerliche Strecken erleichtert werden müssen, sind innovative Mobilitätskonzepte von Nöten. Neben dem praktischen Aspekt von A nach B zu kommen, spielt ebenfalls die Förderung der Kommunikation und sozialen Interaktion eine wichtige Rolle.

Am 17.07.2018 eröffnete Klaus Pipke, Bügermeister der Stadt Hennef, den Pressetermin der Mitfahrbank in Hennef/Adscheid. Zu diesem offiziellen Termin kamen auch einige Vertreter der Dorfgemeinschaft Adscheid e.V..
Momentan gibt es vier blaue Mitfahrbänke in Hennef. Diese stehen in Adscheid, Allner, Uckerath und Hennef Zentrum. Klaus Pipke wies auf den hohen Stellenwert dieses Projektes hin, da durch die Mitfahrbänke die „Lücken“ im Nahverkehr geschlossen werden. Er betonte ebenfalls, dass dieses neue System Zeit brauche, um an Bekanntheit zu gewinnen und von seinem Nutzen zu überzeugen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Bürgerinnen und Bürger über die Mitfahrbänke sprechen und die Menschen dazu animieren, diese auch zu nutzen. Auch Wilfried Müller, stellvertretender Vorsitzender von kivi e.V., erläuterte, dass in Eitorf/Merten die Bürgerinnen und Bürger nun auch gerne eine Verbindung nach Uckerath haben möchten. Uckerath ist zu einem zweiten Zentrum in Hennef geworden, wo die Menschen gerne zum einkaufen hinfahren. Durch die Mitfahrbänke wird ihnen das nun erleichtert.

Sie, als Bürgerinnen und Bürger, sind nun gefragt, das System und das Projekt der Mitfahrbänke in den MiL-Kommunen bekannter zu machen. Also sprechen Sie darüber. Animieren Sie die Menschen die Bänke zu nutzen und die BürgerInnen, welche noch Auto fahren, die Wartenden auf den Bänken mitzunehmen. Nur wenn das Projekt so viele Menschen wie möglich kennen, wird die Mitfahrbank auch genutzt!

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