Im ländlichen Raum von A nach B zu kommen ist manchmal gar nicht so einfach. Die Mitfahrbank schafft da Abhilfe. In Zusammenarbeit mit den Kommunen Eitorf, Hennef, Ruppichteroth, Windeck, Much und Neunkirchen-Seelscheid sowie kivi e.V. startete das Projekt vor ungefähr einem Jahr. Das Prinzip der Mitfahrbank ist ganz einfach: Drauf setzen und mitgenommen werden. Im Moment gibt es sieben Strecken, die bereits genutzt werden. Weitere sind in Planung.

„Ohne Ehrenamt funktioniert das ganze System nicht“, so eröffnete Wilfried Müller, stellvertretender Vorsitzender von kivi e.V., am 23.07.2018 den Pressetermin der Mitfahrbank im Zentrum von Eitorf. Zu dem Pressetermin kamen alle Beteiligten, welche dabei geholfen haben, die Idee der Mitfahrbank umzusetzen. Mit dabei waren der Vizebürgermeister Hans-Gerd Pahl, Wilfried Müller, einige Beteiligte des MiL-Teams aus Merten/Bach, Herr Michael Kramer (Kramer Garten & Ambiente), Herr Gerd Weisel (Leitung des SPZ und der Tagestätte) und Klienten der AWO Tagestätte. Vor knapp einem Jahr wurde die Mitfahrbank in Eitorf eingeweiht. Zu diesem Zeitpunkt war die Mitfahrbank noch braun und die Blumenkübel unbepflanzt. Um dies zu ändern ist kivi e.V. einige Kooperationen eingegangen.
Eine Kooperation zwischen der AWO Tagestätte und kivi e.V. ist im Laufe der Zeit entstanden, weil die AWO auf die schwierige Mobilitätssituation hinweisen will. Insbesondere betrifft dies Menschen mit Behinderung, welche auch mobilitätseingeschränkt und zusätzlich einkommensschwach sind. Herr Weisel betonte außerdem, dass seelisch Erkrankte und Menschen mit Behinderung oft Angst haben, den öffentlichen Nahverkehr (falls vorhanden) zu nutzen. Die soziale Teilhabe ist somit oft mit Barrieren verbunden. Eine kostenfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs wäre sehr wichtig. Des Weiteren ist er der Meinung, dass die weitere Problematik darin liegt, dass es nur wenige niederschwellige Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für das Klientel gibt. Deshalb wurde die Mitfahrbank in Zusammenarbeit mit einem Klienten der AWO Tagestätte gestrichen. Herr Horri hat (im Rahmen der Holzwerkstatt) die Mitfahrbank bemalt und den Pflanzenkübeln eine passende Holzverkleidung gebaut. Trotz seiner akuten Krebserkrankung hat er sich voller Engagement für dieses Projekt eingesetzt. Auch für ihn ist die Mitfahrbank ein persönliches Anliegen, denn Herr Horri ist Eitorfer. Des Weiteren war Herr Schimmel vom internen Redaktionsteam der Tagesstätte anwesend.
Darüber hinaus wurde mit Herrn Kramer (Kramer Garten & Ambiente) kooperiert, welcher die kostenfreie Bepflanzung der Blumenkübel übernommen hat. Frau Anette Rohde (Generalagenutr Rohde) hat freundlicherweise die Blumenkübel für das Projekt zur Verfügung gestellt. Dank der großartigen Hilfe ist die Mitfahrbank in Eitorf-Zentrum nicht mehr zu übersehen.
Ein weiteres Dankeschön geht an Patrick de Schrevel (Heimleitung, Alten- und Pflegeheim Schloss Merten, außerdem Mitglied des MiL-Teams in Merten/Bach), welcher die Mitfahrbank gestiftet hat sowie dem Konstrukteur der Mitfahrbank-Beschilderung - Walter Stürze.

Neben den ganzen beteiligten Parteien möchten wir Sie, als Bürgerinnen und Bürger, bitten, das System und das Projekt der Mitfahrbänke in den MiL-Kommunen bekannter zu machen. Also sprechen Sie darüber. Animieren Sie die Menschen, die Bänke zu nutzen und die BürgerInnen, welche noch Auto fahren, die Wartenden auf den Bänken mitzunehmen. Nur wenn das Projekt so viele Menschen wie möglich kennen, wird die Mitfahrbank auch genutzt!

 

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Termine Merten & Bach

  • am 15.10 findet in Merten im Spiegelsaal in Schloss Merten um 17:30 ein Vortrag über das Thema "Feuer und Brandschutz - wissen was wichtig ist" statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

  • 22. Oktober MiL-Team Treffen. 18 Uhr im Kaminzimmer in Schloss Merten.

  • Am 5. November wird es einen Vortrag zu Thema "Erben und Vererben" im Spiegelsaal in Schloss Merten geben. Dieser beginnt ebensfalls um 17:30 und ist kostenlos.

  • 26.11 MiL-Team Treffen. 18 Uhr im Kaminzimmer in Schloss Merten.
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Mitfahrbank Video (Rhein-Sieg-TV)

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