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8.9.2010 : 14:30 : +0200


TMG News



Mittwoch 14. April 2010 Die VIK Stiftung unterstützt Tutmirgut Schulumsetzung

Die Schulumsetzung der Aktion Unterwegs nach Tutmirgut wird im Schuljahr 2009 / 2010 durch die VIK Stiftung "Gesundheit für alle" unterstützt. Viele Aktivitäten und Projekte konnten bereits durch diese Partnerschaft realisiert...

Rubrik: Tutmirgut

Freitag 29. Januar 2010 Energietankstellen zur Konzentrationförderung

Nun wurden die neuen Energietankstellen, dank größzügiger Unterstüzung der Hit-Stiftung "Kinder brauchen Zukunft", an fünf Schulen vergeben. Weitere fünf werden folgen. In den Schulen sollen sie vor allen Dingen die Lern- und...

Rubrik: Tutmirgut

Samstag 12. September 2009 Zertifizierung der Sankt Martin Grundschule

Als dritte Schule bundesweit erhielt nun auch die Katholische Grundschule Sankt Martin aus St. Augustin am Samstag, den 12. September, das Zertifikat "Tutmirgut-Schule - Qualitätszeichen für eine gesundheitsfördernde Schule",...

Rubrik: Tutmirgut

Freitag 28. August 2009 Eitorfer Grundschule zertifiziert

Nun wurde bereits die zweite Schule nach Tutmirgut zertifiziert: Die Gemeinschaftsgrundschule in Eitorf. Lesen Sie den gesamten Bericht auf den Seiten "Tutmirgut"

Rubrik: Tutmirgut

Donnerstag 27. August 2009 Tutmirgut Fachtagung für Schulen

Am 16. September veranstaltet kivi für Lehr- und Betreuungskräfte sowie allen weiteren Interessierten eine Tagung zur Umsetzung von Tutmirgut in Grundschulen.

Rubrik: Tutmirgut

Tutmirgut-Projektwochen im Kinder- und Jugendhaus



"Wo liegt denn eigentlich dieses Tutmirgut?", fragten einige der 74 Teilnehmer vorab die Betreuer des Kinder- und Jugendhauses (KiJuH) in Hennef. Wie diese antworteten, ist nicht mehr überliefert, vermuten lässt sich aber, dass, nach einer der Tutmirgut-Projektwochen, die Antwort gefunden war.

Da gesundheitsbewusstes Leben auch außerhalb der Schulzeit eine große Rolle spielt, bot das KiJuH in den Sommerferien gleich vier Projektwochen mit reichhaltigem und abwechslungsreichem Programm an - allesamt an tutmirgut ausgerichtet. Damit der Start in die "gesunde Woche" auch gelang, wurden die Kinder mit Obst, Gemüse und leckeren Fruchtschorlen begrüßt. Anschließend begann der ereignisreiche Tag: Waldklettergarten und Kletterhalle, Schwimmen und Kanu-Touren auf der Sieg sorgten für Spaß und Bewegung. Sogar Adventure-Golf stand auf dem Plan. Ruhiger ging es dann bei Ausflügen in das Haus der Geschichte oder die Backstube Gilgens zu. Und richtig lecker wurde es beim Picknick in den Bonner Rheinauen sowie beim von den Kindern geplanten und vorbereiteten Grillfest. Kurz gefasst: ein ausgewogenes Verhältnis von Bewegung, Entspannung und gesunder Ernährung sorgte für spannende und spaßige Projektwochen.

Auch die Tutmirgut-Zukunft in Hennef sieht rosig aus: Nachdem alle Mitarbeiter der KiJuH geschult sind, strebt die Einrichtung im Frühjahr 2011 die Zertifizierung zur Tutmirgut-Einrichtung an. Außerdem ist für die Herbstferien vom 20. bis zum 22. Oktober erneut eine Tutmirgut-Woche für 7-13 Jährige geplant, bei der auch kivi finanziell kräftig mithilft.

Schule ist mehr!



Und weitere 15 Energietankestellen sind im Dienst: Denn seit dem 9. Juli ist nun, dank großzügiger Unterstützung der HIT-Stiftung "Kinder brauchen Zukunft", auch die Katholische Grundschule Meckenheim im Besitz der Spiel- und Lernstationen. Karsten Heusinger und Petra Vajler-Schulze, beide vom Verein kivi, übergaben die bereits mit vielen Materialien wie Igelbällen oder Jongliersäckchen gefüllten Tankstellen. Die Schulkinder bedankten sich mit attraktiven Liedvorträgen und Tanzvorführungen.

Umfassend ausgestattet, bieten die Energietankstellen neben zahlreichen Spiel- und Entspannungsmöglichkeiten auch eine Grundlage für vielfältige Konzentrationsübungen. Dadurch, so Rektorin Bärbel König, seien die Kinder in der Lage, ihren Schulalltag ein Stück weit selbst zu bestimmen, Stress werde vermieden und die Konzentrationsfähigkeit sowie das Wohlbefinden der Schüler gesteigert.

Wen wundert da noch das Motto der KGS Meckenheim: "Schule ist mehr!" Zusammen mit kivi versucht die Schule im Rahmen des Projekts "tutmirgut", die Kinder schrittweise für einen gesundheitsbewussten Umgang mit dem eigenen Körper zu sensibilisieren und ihnen ein Gefühl für ihre Bedürfnisse zu vermitteln. Auch die neuen Energietankstellen dürften dazu beitragen und zeigen, dass "Schule ist mehr!" mehr als nur ein Spruch ist.

Troisdorfer TV ist "Unterwegs nach Tutmirgut"



Am Sonntag, den 4. Juli 2010 fand in der Rundsporthalle Elsenplatz das erste große Sport- und Spielfest nach der Projektidee "Unterwegs nach Tutmirgut" statt. Die drei Tutmirgut-Elemente Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung konnten von allen teilnehmenden Kindern des Troisdorfer Turnvereins gespürt und wahrgenommen werden. Alle Kinder des TTV ab 5 Jahren konnten in der Sporthalle viele neue Bewegungssituationen ausprobieren. So konnten sie auf einem großen Luftkissen riesige Sprünge machen, einen Blinden-Parcour durchlaufen, auf der Slackline balancieren, auf der Rollbrettbahn in großer Geschwindigkeit herunterfahren oder die verschiedensten Sportgeräte ausprobieren.

Mit vielen Lichterketten und Kerzen wurde der Entspannungsraum gestaltet, in den sich die Kinder jederzeit zurückziehen und mit Igelbällen und Sandsäckchen verschiedene Entspannungsmethoden ausprobieren konnten. Für alle Kinder gab es reichlich Obst und Gemüse, welches sie sich selbst zusammenstellen konnten. Zu Trinken gab es leckere Cocktails aus verschiedenen Fruchtsäften und reichlich Mineralwasser, was an diesem sehr sommerlichen Tag natürlich besonders wichtig war.

Das Projekt "Unterwegs nach Tutmirgut", welches sich bisher an Grund- und Förderschulen des Rhein-Sieg-Kreises richtete, wurde vom Troisdorfer TV mit großer Begeisterung umgesetzt und unterstützt durch die Beratung des Vereins kivi e.V. konnte das Projekt beim Troisdorfer Turnverein mit großem Erfolg starten. Das zeigte auch das Sport- und Spielfest: Der Nachmittag bereitete den Kindern und auch den Übungsleitern sehr viel Freude und mit Blick auf die Gesundheit der Kinder wird der Troisdorfer Turnverein solche Aktionstage wiederholen.

 

Tutmirgut boomt - elfte Zertifizierung



Und wiedermal wird im Rahmen des Projekts Tutmirgut eine Schule zertifiziert - diesmal die Nikolaus-Schule in Bornheim am 18. Juni. Doch in mancher Hinsicht ist diese Zertifizierung etwas ganz besonderes: Denn die Gemeinschaftsgrundschule schaffte es in noch nicht mal einem Jahr den Standards der BZgA gerecht zu werden. Ein wenig von Tutmirgut sei allerdings schon vorher an der Schule zu finden gewesen, so Schulleiteren Claudia Janoschka, inspiriert durch die Schulung sei zudem schon Gegebenen dann noch einiges hinzugekommen. Beispielsweise ein Ideenbaum gefüllt mit Wünschen von den Kindern und ein in Zukunft noch kommende Baldachin ergänzend zum Verpflegungsbereich, zeigen, dass Tutmirgut auch an dieser Schule Spuren hinterlässt - schöne und gesunde Spuren natürlich.

Als kleines Geschenk steuerte Stiftungsmanagerin Simone Zenz von der Städte- und Gemeindenstiftung der Kreissparkasse Köln im Rhein-Sieg-Kreis, die kivi schon seit mehreren Jahren unterstützt, ein großes Schwungtuch bei.

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Ernst-Moritz-Roth Schule zertifiziert



Begonnen hatte alles mit einem "Tutmirgut-Oase" getauftem Snackstand. Einmal wöchentlich wurden dort in der Dattenfelder Gemeinschaftsgrundschule Obst- und Gemüsesticks an die Kinder verteilt. Das Angebot stieß auf große Resonanz und schnell kam der Wunsch nach mehr auf. Gesundheit sollte fester Bestandteil im Schulalltag und vor allen Dingen im Leben der Schüler werden. So brachte die kleine Snackbar Großes ins Rollen. Zusammen mit Eltern, Lehrern, OGS-Betreuern und kivi entwickelte die Schule mit großem Engagement Ideen, die Schwerpunkte der Aktion langfristig im Schulleben zu verankern, und zeigte sich dabei immer offen für Neues. Die gesamte Schule wurde im Laufe des Projekts unter die Lupe genommen und sogar das Lehrerzimmer in einen Wohlfühl-Arbeitsbereich verwandelt.

Was jeder weiß, ist seit Montag, dem 14. Juni, nun offiziell: Die Dattenfelder Schule ist jetzt auch eine Tutmirgut-Schule. Gefeiert wurde die Zertifizierung im Rahmen des 50-jährigen Schuljubiläums, das übrigens auch eine Namensänderung brachte. Zu Ehren des NS-Widerstandskämpfers Ernst Moritz Roth, der als Geistlicher auch in Dattenfeld gegen das Terror-Regime gekämpft hat, heißt die Schule nun Ernst-Moritz-Roth-Schule. Besser gesagt: Tutmirgut-Schule Ernst-Moritz-Roth.

Zertifizierung Nummer 1 in Meckenheim



Als erste Schule Meckenheims und neunte bundesweit wurde die Evangelische Grundschule Meckenheim am 11. Juni zur Tutmirgut-Schule von Hermann Allroggen, dem Kopf des Vereins kivi, zertifiziert. Seit Ende 2008 ist die Schule bemüht, die gesundheitlichen Strukturen des Schulalltags zu verbessern. Seitdem findet man im Eingangsbereich der Schule an der Tutmirgut-Projektwand auch den aktuellen Projektstand. Und seitdem 11. Juni ziert das Zertifikat die Projektwand, das Ergebnis und die Belohnung langer Arbeit.

Bürgermeister Bert Spilles beglückwünschte die EGS und dankte kivi in Form eines kleinen Geschenks für die Projektunterstützung. Zur Feier des Tages präsentierten die Kinder pünktlich zur Fußball-WM dann ihren Fußball-Rap und -Rock' n-Roll. Und zu guter Letzt wartete auf alle ein natürlich gesunder Imbiss.

Niederkassel feiert



Das Tutmirgut-Fieber ist in der Katholischen Grundschule Niederkassel schon lange ausgebrochen. Seit 2008 ist die Schule dabei ihren Schulalltag in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung zu verändern. Vorgenommen hatten sich die Verantwortlichen damals, Zuwendung, Entspannung, viel Bewegung und regelmäßiges Essen und Trinken großzuschreiben, auf Fernsehen und Computer aber weitgehend zu verzichten. Das Ergebnis ist nicht übersehbar: Mineralwasser ist ständig und in allen Klassen verfügbar, täglich wird, zusätzlich zu dem gesunden Mittagessen, vor dem Unterricht ein stärkendes Müsli angeboten, in jeder Klasse gibt es nun mit vielen Entspannungsmaterialien ausgestattete Ruhezonen und in den Pausen bieten Lehrer ein umfassendes Bewegungsangebot an. Zusätzlich erfahren die Kinder bei Tutmirgut-Wandertagen, -Aktionstagen oder -Projektwochen, dass Gesundheit der Grundstein für ihre Zukunft ist.

Die Feierlichkeiten, denen auch Bürgermeister Stephan Vehreschild beiwohnte, wurden durch zahlreiche Darbietungen der Kinder, zu denen auch ein kleines Musical gehörte, ausdrucksstark untermalt. Die vorher schon als "Bewegungsfreudige Schule NRW" ausgezeichnete Schule kann sich seit dem 10. Juni nun auch Tutmirgut-Schule nennen.

Kivi-Lehrerfortbildung



Alte Kinderspiele - neu entdeckt, Spiele für drinnen und draußen sowie Kooperationsspiele waren die Themenschwerpunkte der Kivi Fortbildung am 26.05.2010 an der Tutmirgut-Projektschule GGS Stallberg in Siegburg. Die Schulleiterin Frau Nolte und alle Lehrer/innen der Schule nahmen an der Fortbildung teil.

Petra Vajler-Schulze, Projektreferentin des Vereins kivi e.V., setzte den Schwerpunkt auf Spiele, die das Miteinander fördern, sodass das soziale Verhalten und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und anderen Kindern ernorm gefördert werden kann. Außerdem erhöhen viele Spiele die Konzentrationsfähigkeit, die Merkfähigkeit und auch die Selektierfähigkeit der Kinder. Durch die aktive Teilnahme der Lehrer/innen an diesem Nachmittag, konnten die Wirkweisen der Spiele von allen Beteiligten selbst erfahren werden. Damit die Spiele dauerhaft im Unterricht und in der Pause umgesetzt werden können, erhielt jede/r Teilnehmer/in eine Mappe, in der alle durchgeführten Spiele erklärt sind.

EGS Meckenheim bedankt sich bei Kivi und der Hit-Stiftung



Am 26. April gab es in der evangelischen Grundschule Meckenheim allerhand zu feiern. Im Foyer der Schule versammelten sich alle Kinder um die neuen "Energietankstellen" entgegenzunehmen. Diese warten ab jetzt mit verschiedenen Spielen und Konzentrationsübungen auf die Kinder und sollen auch im Unterricht helfen, den Stress zu regulieren und die Konzentration zu fördern - die optimale Voraussetzung zum Lernen.

Die Schulleiterin Marlies Maruschke erklärte den Kindern zusammen mit kivi-Referentin Petra Vajler-Schulze die Funktion der Tankstellen. Anschließend wurde den Kindern auch schon die erste kleine Konzentrationsaufgabe gestellt: auf einem Bein zu stehen, die Augen zu schließen und mit dem Daumen der jeweiligen Hand alle Finger im Wechsel zu berühren. Die Kinder freuten sich schon auf den täglichen Einsatz und führten abschließend mit allen Lehrerinnen einen Tanz vor. Natürlich tanzte auch das Schulmaskottchen Elfi mit.

Den prüfenden Augen der Auditoren wird sich die EGS Meckenheim im Mai stellen, um dann vielleicht zur achten Tutmirgut-Schule bundesweit ernannt zu werden.

Schulfest schließt erfolgreiche Projektwoche ab




Vom 19. bis zum 24. April, also eine knappe Woche lang, drehte sich in der Gemeinschaftsgrundschule Humperdinckstraße alles um Tutmirgut und seine drei Schwerpunkte Bewegung, Ernährung und Entspannung. Noch mehr als sonst standen sie im Mittelpunkt des Schulalltags. Das Projektwochenfest am 24. April, auf dem dann die einzelnen Projekte Eltern, Freunden und allen anderen Interessierten vorgestellt wurden, war dann Höhe- und Schlusspunkt zugleich.

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Bis zur letzten Sekunde waren die Kinder noch in ihren Projektgruppen zu Werke, fünf Stück insgesamt. In ihnen wurde gekocht, genäht und gemalt. Außerdem wurde ein Kochbuch geschrieben und der neue Entspannungsraum gestrichen und gestaltet. Es geschieht viel - nicht nur in der Schule, sondern auch außerhalb: Auch der Schulhof wird in nächster Zukunft in Angriff genommen und mit neuen Spielmöglichkeiten ausgestattet.

"Der Zug fährt los...", begrüßte Hermann Allroggen, der Erste Vorsitzende des Vereins kivi, die Anwesenden, "...nach Tutmirgut." Zudem betonte er die Rolle, die Gesundheit im Leben aller und im Besonderen im Leben der "Kleinen" spielt. Da stimmte auch Klaus Michel, Vorsitzender der VIK-Stiftung "Gesundheit für alle", zu: "Gesundheit und Bildung, das sind die Grundvoraussetzungen für eure Zukunft." Und damit beides gegeben ist, wird die Schule in Zukunft auf dem in der Projektwoche Gelerntem aufbauen.

Als Partner der Schule und Sponsor des Vereins kivi spielt die VIK-Stiftung eine sehr wichtige Rolle. Sie engagiert sich sowohl in Dritte-Welt-Ländern als auch in Deutschland und fördert dort die Gesundheit und die Zukunftschancen von Kindern. Zum gegebenen Anlass reisten sogar Ernst van Treeck aus Hamburg und Dr. Hans Rath aus München, zwei Mitglieder des Stiftungsrats, an. "Macht mit", forderte Michel die Kinder auf, "und nutzt die vielen Ideen und Eindrücke der Aktionswoche. Gesundheit ist ein ganz wichtiger Faktor in eurem Leben."

So lag am Samstag "ein Hauch von Tutmirgut" in der Luft. Und während überall gespielt, gegessen oder entspannt wurde, träumte der Schulleiter der Schule, Sven Haack, mit Sicherheit schon vom neuen Schulhof, der dank der finanziellen Unterstützung bald möglich sein wird.

Tutmirgut fruchtet - schon die siebte Zertifizierung



Als siebte Schule im Rhein-Sieg-Kreis konnte sich die Sankt-Martin-Schule Rheinbach am 23. April über ihre Zertifizierung zur Tutmirgut-Schule freuen. Gefeiert wurden zudem die Einweihung der neuen "Entspannungsoase" und der Abschluss der Projektwoche mit über 30 Einzelprojekten.

"Wie fühlt ihr euch denn, wenn ihr mit guten Noten nach Hause kommt?", fragte Maria Orth, die Schulleiterin, ihre Schülern. Den Qualitätstest konnte die Schule nämlich mit hervorragender Bewertung bestehen. Dabei half auch der Verein kivi, der die Schule bei der Integration von Tutmirgut in den Schulalltag sowohl fachlich als auch finanziell unterstützte und ihr ein Jahr lang zur Seite stand. Überreicht wurde das Ergebnis dieser harten Arbeit schließlich vom kivi-Vorsitzenden Herrmann Allroggen. Mit dem Zertifikat in der Hand betonte Maria Orth dann noch mal die nachhaltige Wirkung der Aktion: "Wer Tutmirgut lebt, schafft alles."

Im Rahmen der Aktionswoche konnten die Kinder an den verschiedensten Einzelprojekten teilnehmen. Vom "Entspannen im Regenwald" und lebendigen Phantasiereisen über Töpfer- und Filzworkshops bis hin zu Ernährungs- und Bewegungsangeboten - das Angebot war groß und vielfältig. Hier zeigte sich auch die hilfsbereite Unterstützung der Eltern, 15 Projekte wurden von ihnen geleitet. Unter anderem wurde der Entspannungsraum eingerichtet, der nun in Zukunft allen Kindern zur Verfügung steht. Auch einige Lehrer hoffen, in der Entspannungsoase Ruhe zu finden.

Erneut in Bornheim - Thomas-von-Quentel-Schule erhält Zertifikat



Seit ein paar Tagen ist die Sebastian-Schule Bornheim-Roisdorf offiziell eine Tutmirgut-Schule. Nur sechs Tage später, am 18.03.2010, wurde auch in der Thomas-von-Quentel Schule, ebenfalls in Bornheim, gefeiert - aus dem selben Anlass. Denn auch hier wurde ein Jahr lang am Schulkonzept geschliffen: Gemeinsame Frühstücksaktionen wurden eingeführt und eine eigene AG zum Thema Ernährung und Bewegung eröffnet, im Außenbereich der Schule gibt es jetzt Ruhezonen und jeden Mittwoch gibt es von Lehrern, Eltern oder auch Schülern angebotene Aktionen, wie Malkurse, Fussballs pielen oder auch Vorlesen. Seit Donnerstag also ist das Jahr voller Arbeit auch hier entlohnt.

Ausschlaggebend für die Bewerbung der Thomas-von-Quentel-Schule war der Wunsch, den Schulalltag gesünder zu machen. Denn sowohl körperliche als auch seelische Gesundheit sind unabdingbar für Wohlbefinden, Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Besonders Kinder aus sozial schwächeren Verhältnisse ernähren sich immer häufiger unbewusst und ungesund, was nicht zuletzt Auswirkungen auf ihre schulische Leistungen hat. Ziel ist es, den Kindern Gesundheit, in ihren Facetten Bewegung, Ernährung und Stressregulation, näherzubringen und sie besonders nachhaltig in ihrem Leben zu verankern.

Unterstützt wurde die Schule bei ihrem schwierigen Auftrag von kivi - finanziell und durch Fachberatung. Projektreferenten standen ihr bei regelmäßigen Treffen zur Seite und entwickelten gemeinsam Ideen, wie man die Schwerpunkte der Aktion in den Schulalltag integrieren kann.

Sebastian-Schule als fünfte bundesweit zertifiziert



Den ersten Schritt Richtung Tutmirgut machte die Sebastian-Schule Bornheim-Roisdorf 2009. Seitdem hat sich vieles verändert: Schule und Außenbereich wurden neu gestaltet - mit attraktiveren Spielgeräten oder Kletter- und Entspannungssteinen, um nur einiges zu nennen. Die alten Klos wurden in ansehnliche Toiletten verwandelt, Sitzkissen angeschafft und Wasser wird jetzt in jedem Klassenraum angeboten. Außerdem wurde der Speiseraum verschönert, in dem jetzt das gesunde und ausgeglichene Essen angeboten wird. In der gesamten Schule ist Tutmirgut zu spüren, man merkt, das Projekt hat gefruchtet.

Und nun, rund ein Jahr später am 12. März 2010, darf sich die Schule offiziell "Tutmirgut-Schule" nennen. Überreicht wurde das begehrte Zertifikat von Ute Boldt, Vertreterin der Bundeszentrale und Karsten Heusinger, Fachleiter des Vereins kivi. Anschließend startete die sehenswerte Zertifizierungsfeier, bei der auch der Bornheimer Bürgermeister Wolfgang Henseler Präsenz zeigte. In seinem Grußwort betonte er seine Freude über die Zertifizierung. Das Ganze sei umso schöner, da Bornheim sich nun schon seit Jahren in GUT DRAUF engagiere und anstrebe, in naher Zukunft als erste Kommune bundesweit GUT-DRAUF-zertifiziert zu werden. Ähnliches Lob kam auch von Ute Boldt: "Ich bin vollkommen überwältigt von den vielen Aktivitäten der Schule zur Gesundheitsförderung." Mit dabei waren auch die Schulleiter von vier weiteren Tutmirgut-Schulen, die die zweite Staffel der von der Hit-Stiftung geförderten Entergietankstellen entgegennahmen. Damit sind nun alle 100 Tankstellen verteilt!

Zur Schule gehört eben nicht nur lernen, sondern auch leben - gesund leben. Deswegen soll Tutmirgut nachhaltig die Gesundheit der Kinder fördern. Im Gegensatz zu einmaligen Aktionstagen steht an der Sebastian-Schule jetzt eine alltagstaugliche Umsetzung der Tutmirgut-Idee im Vordergrund, die von allen getragen wird und überall spürbar ist.

Energietankstellen für mehr Konzentration



Energie gilt allgemein als knapp. Ob Kohle, Öl oder Uran, von allem scheint zu wenig dazusein. Ganz anders sieht es bei den "Energietankstellen" aus, die kivi nun mehreren Tutmirgut-Schulen zu Verfügung gestellt hat. Sie liefern eine andere, simplere Art von Energie. Simpler, aber vielleicht trotzdem wichtiger: Konzentration und Stressregulation fördern nämlich nicht nur die Lernfähigkeit, auch die Gesundheit und das Wohlbefinden kommen dabei nicht zu kurz.

Damit dies in Zukunft noch besser ermöglicht werden kann, übergab kivi, dank größzügiger Unterstüzung der Hit-Stiftung "Kinder brauchen Zukunft", jeweils bis zu 15 der neuen "Energietankstellen" an fünf Schulen. Fünf weitere dürfen sich noch auf ihre Tankstellen freuen. Reich mit verschiedenen Spielmöglichkeiten und Konzentrationsübungen ausgestattet, helfen sie nun den Schülern der Förderschule im Laach Troisdorf, der katholischen Grundschule Sankt Martin in Sankt Augustin sowie den Gemeinschaftsgrundschulen in Eitorf Brückenstraße, Windeck-Dattenfeld und Windeck-Herchen.

"Wir möchten mit diesen Tankstellen helfen, Spaß beim Bewegen zu haben und Konzentration im Unterricht zu finden," erklärte Hermann Allroggen, Sozialdezernent des Rhein-Sieg-Kreises und Vorsitzender des Vereins kivi e.V.. Gut umsetzen konnten dies die Kinder der Förderschule im Laach schon bei der anschließenden Feierstunde. Sie begeisterten mit faszinierender Akrobatik, unterhaltsamen Tänzen und fetzigen Rhythmen der Trommel-AG.

Grundschule Kaldauen zieht nach - die vierte "Tutmirgut"-Schule



Als vierte Schule bundesweit erhielt die Grundschule Kaldauen am 28. 10. 2009 die Zertifizierung zur "Tutmirgut-Schule". Nach den Schuleitern der Sankt Martin Schule in Sankt Augustin, der Grundschule Eitorf und der Hans Alfred-Keller Schule in Siegburg durfte diesmal Renate Kubernus die begehrte Auszeichnung entgegennehmen. Zu diesem Anlass trafen sich die Schüler, Eltern und Lehrer in der Turnhalle der Schule zur Schulversammlung, bei der auch der Siegburger Bürgermeister Franz Huhn anwesend war. Bunt und unterhaltsam wurde der Tag dank vorbereiteten Liedern und Vorträgen der Schüler und Schülerinnen.

"Unsere Schule soll ein Lebensraum für alle sein - es soll eine Schule sein, die allen gut tut", setzt sich Hannelore Beul, die Konrektorin der Schule, als Ziel. Auf dem richtigen Weg ist sie. Genauer: Auf dem Weg nach Tutmirgut. Kivi begleitete die Schule lange Zeit und entwickelte mit Hilfe von Eltern, Lehrern und dem Hausmeister neue Ideen, Gesundheit in den Schulalltag zu integrieren. Verwirklicht wurden diese dann in Form von Ruheplätzen, an denen man in Ruhe für sich sein kann, oder Aktionstagen voller Bewegung und gesundem Essen.

Denn zur Schule gehört nicht nur Lernen. Ein gesundes Klima, im wörtlichen und umgangssprachlichen Sinne ist mindestens ebenso wichtig. Entwicklungs-, Bildungs- und somit Chancengleichheit ist unter anderem ein Ziel von kivi. Außerdem versucht der Verein um Jugenddezernent Allroggen, den Menschen im Rhein-Sieg-Kreis Gesundheit näher zu bringen und zur Schaffung und Stärkung eines gesundheitsbewussten Lernumfeldes anzuregen.

Schließlich übergaben der kivi-Vorsitzende, Hermann Allroggen, und der fachliche Leiter des Vereins, Karsten Heusinger, das wohlverdiente Zertifikat. Doch für Renate Kubernus und ihre Schule steht schon jetzt fest, dass es weitergeht Richtung Tutmirgut. "Viele Dinge sind hier schon passiert und wir werden weiter machen." Das nächste Ziel ist schon ins Auge gefasst: Die eher dunklen Flure des Kellers durch neue Lichtquellen zu erhellen und freundlicher zu gestalten.

Tutmirgut-Fachtagung



Ab 16:00 Uhr am 16. September hieß es im Kreishaus Siegburg: "Unterwegs nach Tutmirgut". Zum Austausch von Erfahrungen, gesunden Rezepten und Anregungen trafen sich über 100 Lehrerinnen und Lehrer aus fast 40 verschiedenen Grundschulen zur ersten "Tutmirgut"-Fachtagung. Was in der Schule normalerweise verboten ist, war erlaubt und sogar erwünscht: Abgucken. So gab es neben abwechslungsreichen und hochwertigen Vorträgen auch den "Markt der Möglichkeiten", auf dem zehn Schulen liebevoll gestaltete Stellwände mit ihren Projektideen präsentierten. Vielseitig waren auch die leckeren und gesunden Häppchen, die von "King Food", einer Schülerfirma der Hauptschule "Lohmarer Straße" aus Troisdorf, angeboten wurden.

Nach der Begrüßung erklärte Frau Dr. Dr. Christine Graf von der Sporthochschule Köln in ihrem Vortrag "die Bedeutung von Gesundheitsförderung in Grundschulen" und gab wertvolle Tipps, die von allen Besuchern dankbar aufgenommen wurden. "Die 45 Minuten des Vortrages vergingen wie im Flug - und ich habe trotzdem sehr viel mitgenommen", äußerte sich eine Teilnehmerin. Auch Hermann Allroggen, Vorsitzender des Vereins kivi im Rhein-Sieg-Kreis, erläuterte, dass die Gesundheit der jungen Menschen ein hohes Gut sei und dass kivi Jugendliche "bei der bestmöglichen Entwicklung" unterstützen wolle.

Drei viel besuchte Workshops, die Vorstellung der "Energie-Tankstelle", der Erfahrungsaustausch der momentanen Projektschulen und ein Info-Workshop für Interessierte wurden außerdem geboten. Beeindruckt von den vielen Projektideen zeigte sich auch der Direktor der Kreissparkassen-Stiftung, Herr Brand, und überreichte sieben Projektschulen einen Scheck der Städte- und Gemeindestiftung der Kreissparkasse Köln in der Höhe von insgesamt 5000 Euro.

Abschließend bedankte sich kivi-Fachleiter Karsten Heusinger bei allen Aktiven und Teilnehmern der Tagung und für die aufwendige und mühevolle Arbeit bei der Gestaltung des "Marktes des Möglichkeiten".

"Sehr zufrieden" war auch Reinhard Mann, der Referatschef der BZgA: "Ich kann nur sagen - weiter so!"

Bilder und Material hier

Sankt Martin Schule erhält drittes Tutmirgut-Zertifikat




"Wir haben heute drei Anlässe ein großes Fest zu feiern", eröffnete Jutta Packenius, die Schulleiterin, ihre Rede. Denn neben der Zertifizierung, die die Katholische Grundschule Sankt Martin in Sankt Augustin als dritte Schule bundesweit erhielt, galt es auch, die Fertigstellung der Sanierarbeiten am Altbau und die Eröffnung des Neubaus zu würdigen. Und zum Gelingen des Festes trugen auch die Kinder mit ihrem "Tutmirgut-ABC" und ihren mit viel Mühe vorbereiteten Gesangseinlagen bei, die sowohl gute Laune als auch den ein oder anderen Ohrwurm hinterließen. Bürgermeister Klaus Schuhmacher und kivi Vorsitzender Hermann Allroggen zeigten sich in ihren Ansprachen begeistert über diese Darbietungen.

"Unterwegs nach Tutmirgut": Ein Jahr lang begleitete Petra Vajler-Schulze die Schule und half ihr, den Ansprüchen der Auszeichnung der BZgA gerecht zu werden. Denn damit die KGS Sankt Martin nicht nur Lern-, sondern auch Lebensort sein kann, mussten Entspannungs- und Bewegungsmöglichkeiten sowie gesunde Ernährung ihren Einzug in den Schulalltag halten.

Dass dies geschehen ist, lässt sich nicht bezweifeln: Die schulinterne Projektgruppe unter Federführung von der Konrektorin Ingrid Röhl entwickelte zum Beispiel die "Ruhe-Insel" als Energietankstelle, die sogar bei Bedarf während des Unterrichts genutzt werden darf. Außerdem stehen drei Stunden Sport wöchentlich auf dem Stundenplan und größere Projekte wie "Gib Gas - Bewegung macht Spaß" sorgen für einen tatsächlich weit gesünderen Schulalltag.

"Unterwegs heißt für mich: lebenslang unterwegs zu sein" schloss Jutta Parkenius ihren Vortrag. Und so steht jetzt schon fest, dass es auch nach Ende des Projekts weitergeht. Weiter nach Tutmirgut.

Grundschule Eitorf zertifiziert



Die Grundschule in Eitorf an der Brückenstraße hat als zweite Schule das begehrte Zertifikat "Tutmirgut-Schule - Qualitätszeichen für eine gesundheitsfördernde Schule" der BZgA erhalten. In einem feierlichen Festakt mit vielen von den Kindern gestalteten Attraktionen wurde die Zertifizierung jetzt gefeiert. Landrat Frithjof Kühn gratulierte in einem Grußwort als einer der ersten Schulleiterin Uschi Resch und ihrem Kollegium zu der Auszeichnung. Referatschef der BZgA, Reinhard Mann überreichte gemeinsam mit Kivi-Fachleiter Karsten Heusinger das Zeritfikat und das neue Hausschild.

Gesundheitsförderung nimmt in der GGS Eitorf schon seit Jahren einen hohen Stellenwert ein. Es geht der Schule nicht um eine Aneinanderreihung von Einzel­projekten, sondern um den Geist, der in der Schule herrscht. "Das Gesamte ist uns wichtig, wir möchten, dass alles ineinander greift", beschreibt Schulleiterin Uschi Resch das Selbstverständnis der Schule: "Die Kinder sollen stressfrei ler­nen können und Zeit für ihre individuelle Entwicklung bekommen."

Auf gesunde Ernährung wird in der Gemeinschaftsgrundschule Eitorf schon lange größten Wert gelegt. Die Kinder essen gemeinsam, das macht ihnen Spaß und sie fühlen sich wohl dabei. Nebenbei lernen sie, dass Essen zur Alltagskultur ge­hört. Die Mahlzeiten werden nicht nur im Klassenverband eingenommen, sondern einmal in der Woche findet ein klassenübergreifendes "Gemeinsames gesundes Frühstück" statt.

Der Schulhof wurde vor drei Jahren mit Hilfe der Eltern aufwändig umgestaltet und bietet nun viele Bewegungsmöglichkeiten, so beispielsweise auch einen neu­en Fußballplatz. Vor der Umgestaltung war der Hof ein öder Betonplatz. Mit viel Aufwand wurde der karge Schulhof in eine kindgerechte, naturnahe Bewegungslandschaft verändert. Hier können sich die Kinder in der Pause auf Einrädern, Pedalos, Stelzen, in Lauftonnen und diversen Fahrzeugen ausprobieren.

Hans Alfred Keller-Schule zertifiziert



Die Hans Alfred Keller Schule in Siegburg hat es geschafft!

Als bundesweit erste Grundschule wurde sie mit dem Zertifikat "Tutmirgut-Schule - Qualitätszeichen für eine gesundheitsfördernde Schule" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgezeichnet.

Es gratulierten dazu der Bürgermeister der Stadt Siegburg, Franz Huhn, der Referatsleiter der BZgA, Reinhard Mann und der zweite Vorsitzende von kivi e.V., Sebastian Schuster.

Viele Schülerinnen und Schüler durften mitfeiern und gestalteten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ein tolles Programm. So gab es Beiträge der Tanz-AG, der Fitness-AG, des Chors und des Trommel-Workshops der Schule.

Schulleiterin Conny Huhn erinnerte daran, dass die Schule bereits seit mehreren Jahren sehr viele Elemente der Gesundheitsförderung in die Schule integriert haben. Dazu zählen der Umbau der gesamten Außenanlagen zu Bewegungs- und Entspannungszonen, die gesunde Ernährung im Schülercafe und die vielen schön gestalteten Rückszugsmöglichkeiten in der Schule.

kivi e.V. gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung!

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