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27.6.2016 : 7:56 : +0200

Kitas 2014 - 2015



Kath. Kita St. Aegidius, Bornheim

Kath. Kita St. Kunibert, Heimerzheim

Fröbel Kindergarten Sonnenschein, Königswinter

Kinderhaus RappelKiste e.V., Königswinter

Kita und FZ Menschenkinder, Königswinter

Evangelische Kita Dollendorf, Königswinter

Städt. Kita Waldgeister, Lohmar

Initiative Kindergarten e.V., Neunkirchen-Seelscheid

Kath.Tageseinrichtung für Kinder St. Anno, Siegburg

Kitas 2013 - 2014



Fröbel Kindergarten "Godeszwerge", Bonn-Bad Godesberg

Kath. Kita St. Petrus Canisius, Eitorf

Elternini. Kita Karotte, Hennef

Städt. Kita Allner, Hennef-Allner

Kath. Kindergarten St. Lukas, Köniswinter-Ittenbach

Elternini. Kleine Strolche e.V., Rheinbach-Flerzheim

Kath. Kita St. Aegidius, Rheinbach-Oberdrees

Sprachheilkindergarten RSK "Die Sprechdachse", Siegburg

Elternini Kita Rabennest, Siegburg-Zange

Ev. Kita Emmaus-Garten, Sankt Augustin-Menden

Städt. Kita Julius-Leber Str., Troisdorf-Mitte

Städt. Kita Kriegsdorfer Str., Troisdorf-Spich

Kitas 2012 - 2013



Kita Immergrün e.V., Eitorf

Kindergarten Merlin e.V., Königswinter

Kita Mikado e.V., Königswinter

Kath. Kindergarten St. Johannes, Lohmar

Familienzentrum Jabachkindergarten, Lohmar

Integrative Kita "Steinbüchel", Meckenheim

Kindertagesstätte St. Ägidius Ranzel, Niederkassel

Ev. Kindergarten I-Tüpfelchen, Siegburg-Kaldauen

Städt. Kita Lambertusstraße, Troisdorf

Städt. Kita Bismarckplatz, Troisdorf

Familienzentrum Regenbogenland, Windeck-Dattenfeld

Familienzentrum "Vogelnest", Windeck-Rosbach

Kitas 2011 - 2012



Bewegungskindergarten "Die Eichhörnchen", Bad Honnef

Kath. Kindergarten "St. Martin", Bornheim-Merten

EI Kindergarten "Die Waldwichtel e.V.", Eitorf-Keuenhof

Kath. Kita "St. Johannes der Täufer", Hennef-Ukerath

Ev. Kindergarten Oberpleis, Königswinter-Oberpleis

Familienzentrum Seelkirchen e.V., Neunkirchen-Seelscheid

Familienzentrum "Villa Kunterbunt" e.V., Niederkassel-Rheidt

Ökumenischer Kindergarten "Schneckenhaus", Ruppichteroth-Büchel

Kath. Familienzentrum "St. Maria Königin", Sankt Augustin

Kath. Familienzentrum Birlinghoven, Sankt Augustin-Birlinghoven

Städt. Kita "Heidenaustraße", Troisdorf-Spich

Gem. Kindergarten Abenteuerland, Windeck-Hurst

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markiert = zertifiziert

Rezertifizierung der Kindertagesstätte "Seelkirchen" e.V.



Kivi-Referentin Yasmin Gross (2.v.l.), kivi-Fachleiter Karsten Heusinger und Kita-Leiterin Gisela Lenzgen (r.) präsentieren das neue Zertifikat.

Am 20. Juni wurde die Kindertageseinrichtung "Seelkirchen" e.V. in Neunkirchen-Seelscheid zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet. Sie wurde somit für ihr konstantes Engagement für die Gesundheit belohnt. Gefeiert wurde der Erfolg im Rahmen eines kleinen Festes, das durch einen Auftritt der Kinder und den gesunden Imbiss "Gesundheitstanke" abgerundet wurde.

Im Jahr 2013 wurde die Kita das erste Mal als "KITA Vital"- Gesunde Kindertageseinrichtung ausgezeichnet und zählte somit zu den ersten zwölf im gesamten Rhein-Sieg-Kreis. Die Zusammenarbeit mit kivi startete 2011. In der einjährigen Entwicklungsphase wurde die Kita vor allem von kivi-Referentin Yasmin Gross darin unterstützt, die verschiedenen Kriterien und Qualitätsstandards des Programms zu erfüllen.

Ergänzend zu den anderen Kriterien für die Nachzertifizierung gab es diesmal auch weitere Aspekte wie Mitarbeitergesundheit und Gefährdungsbeurteilung zu beachten. Das stellte allerdings für die Einrichtung kein Problem dar. Seit Jahren bemüht sie sich, eine gesunde Umgebung für Eltern und Kinder zu schaffen, bei der die Faktoren Entspannung, Bewegung und Ernährung unterstützt werden. "Manches wurde in den vergangenen Jahren noch intensiviert und genauer in den Blick genommen. Insgesamt haben alle durch KITA Vital profitiert", so die Leiterin der Kita, Gisela Lenzgen.

Bei der Feier waren auch kivi-Fachleiter Karsten Heusinger und kivi-Referentin Yasmin Gross Teil der Gäste. Sie wollten sich einen Eindruck von den Fortschritten der Einrichtung seit der ersten Zertifizierung verschaffen. Dass sie nicht enttäuscht wurden, zeigten die Worte Heusingers: "Ich bin begeistert über die Vielfalt und Qualität der Aktivitäten zur Förderung der Gesundheit der Kinder in dieser Einrichtung." Er betonte darüber hinaus, dass Seelkirchen einer der ersten Einrichtungen sei, die an der Aktion von kivi teilgenommen habe und lobte, dass sie den Gesundheitsstandards treu geblieben sei.

Dass die Einrichtung sich sehr um eine ganzheitliche Gesundheitsförderung bemüht und ihr Zertifikat verdient hat, zeigt auch ihre Teilnahme am Projekt "Jolinchen Kids" der AOK. Ihr Engagement in zwei verschiedenen Projekten zeigt, dass für sie nicht nur körperliche, sondern auch psychische Gesundheit eine wichtige Rolle spielt.

 

Zweite Zertifizierung für die Katholische Kita Sankt Johannes der Täufer



Kita-Leiterin Angelika Fujan und kivi-Fachleiter Karsten Heusinger (hinten) freuen sich mit den Kindern über die Auszeichnung.

Die Katholische Kindertagesstätte Sankt Johannes der Täufer in Hennef-Uckerath wurde am 18. März ein weiteres Mal mit dem Zertifikat "KITA Vital - gesunde Kindertagesstätte" ausgezeichnet. Nach der Erstzertifizierung im Jahr 2013 blieb die Einrichtung in puncto Gesundheitsförderung sehr engagiert und entwickelte sich weiter. Um diesen Erfolg zu feiern, bettete der Kindergarten die Zertifikatsübergabe in eine ausgelassene Feier ein.

Die Kita ist einer der 55 Kindergärten im Rhein-Sieg-Kreis, die seit 2011 an dem Programm des Kreisgesundheitsamtes teilnehmen. Eine Zertifizierung bestätigt eine ganzheitliche Gesundheitsförderung und eine positive Beeinflussung des Bildungs- und Entwicklungsprozesses. Die drei wichtigsten Säulen sind hierbei viel Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Entspannung.

Zur Zertifikatsverleihung versammelten sich alle Gäste im Mehrzweckraum der Kita. Dort führten die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen verschiedene Bewegungslieder auf, darunter auch das "KITA Vital - Lied", das für fröhliche Stimmung sorgte. Anschließend überreichte der kivi-Fachleiter Karsten Heusinger stellvertretend für den Landrat Sebastian Schuster das lang ersehnte zweite Zertifikat an die Leiterin Angelika Fujan. Er hatte nur positive Worte für die Arbeit des Teams: "In dieser Kita wird sehr auf Gesundheit geachtet und den Kindern ein gesunder Lebensstil vermittelt."

Nach der Auszeichnung gab es ein ausgewogenes Mittagessen für alle Anwesenden, das einen Eindruck von der gesunden Ernährung im Kindergarten verschaffte. In gemütlicher Runde verzehrten die Gäste das aus Salzkartoffeln, Gemüsesticks und Quark Dip bestehende Essen. Kita-Leiterin Angelika Fujan freute sich über die allgemeine Bereitschaft der Kinder, die Rohkostangebote im Kita-Alltag wahrzunehmen und sich gesund zu ernähren. Außerdem sprach sie von der angenehmen und einladenden Atmosphäre, die immer beim Essen herrsche. Die Kita ist der Beweis dafür, dass ein Nahrungsangebot, das sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung orientiert, ohne Probleme umsetzbar ist.

Rezertifizierung für den Evangelischen Kindergarten in Königswinter



Zusammen mit den Kindern der Kita präsentieren die Erwachsenen stolz das zweite Zertifikat.

Am 1. März wurde der Evangelische Kindergarten in Königswinter-Oberpleis das zweite Mal für seinen gesundheitlichen Einsatz mit einem "KITA Vital - Zertifikat" ausgezeichnet. Nach der Erstzertifizierung vor drei Jahren hat das Team gemeinsam mit den Kindern und Eltern weiter an der gesunden Entwicklung der Kita gearbeitet und wurde dafür nun ein weiteres Mal belohnt. Da die Einrichtung nun die erste rezertifizierte Kita in Königswinter ist, feierte der Kindergarten seinen Erfolg in Forme eines großen Festes.

Zur Begrüßung trug das Kindergartenteam um Leiterin Angela Mohr und Stellvertreterin Helga Nagel ein Bewegungslied vor, bei dem die Kinder begeistert mitmachten. Als kivi-Fachleiter Karsten Heusinger anschließend das lang ersehnte Zertifikat übergab und seine Freude darüber äußerte, dass nicht nur die Gesundheit der Kinder, sondern auch die der Erzieherinnen unterstützt wird, sangen die Kinder als Dank das selbst geschriebene "KITA-Vital-Lied". Es handelte von allen Projekten und dem Alltag des Kindergartens. So ging es um gesundes Essen und Trinken, Bewegung und Entspannung. Der Song richtete sich auch an kivi-Referentin Yasmin Gross, die die Kita auf ihrem Weg zur gesunden Einrichtung beraten und unterstützt hatte.

Zu den Anwesenden gehörten auch der evangelische Pfarrer Heiko Schmitz und Bürgermeister Peter Wirtz. Beide hatten nur lobende Worte für die Kita. Heiko Schmitz war sehr positiv überrascht von den "tollen Ideen" der Einrichtung. Er freute sich über die integrierten Kernelemente gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung und die wöchentliche Kinderkonferenz, in der immer neue Ideen zur gesunden Kita entwickelt werden. Auch zeigte er sich überzeugt von der täglichen Smile-Abfrage und der Integration der KITA-Vital-Schwerpunkte in die Feste des Kindergartens. Der Bürgermeister gratulierte der Kita gleichfalls zu ihren Fortschritten. Er freute sich sehr über über das konstante Engagement des Teams, die Gesundheit, Fitness und Mobilität der Kinder zu fördern.

Bei einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus wurden für Kinder, Eltern und Gäste gesunde Schnittchen, Obst- und Gemüseplatten angeboten. Die Fortschritte der Kita waren weiterhin ein großes Thema. So findet in der Kita jeden Tag Frühsport statt, der die Kinder wach und fit machen soll. Außerdem gibt es Fantasie- und Entspannungsreisen, bei denen die Kinder sich ausruhen und relaxen können. Darüber hinaus wird gesunde Ernährung in der Kita auch durch eine eigene Tomatenzucht im Garten unterstützt. Der Vorsitzende des Elternbeirates, Kai Zielke, nutzte die Gelegenheit der Zusammenkunft um den Erzieherinnen ganz offiziell zu danken: "Wir sind froh solche Erzieherinnen im Kindergarten zu haben, die unsere Kinder Gesundheit erleben lassen und einen Ort schaffen, wo sie gesund aufwachsen können."

 

Zertifizierung für die Kita Waldgeister



Kivi-Vorstandsmitglied Helmut Thillmann überreicht Kita-Leiterin Anke Skirke das Zertifikat.

Am 23. Oktober wurde die Kita Waldgeister in Lohmar mit dem "KITA Vital"-Zertifikat ausgezeichnet. Die Zertifikatsübergabe fand in der Aula der Gesamtschule statt und wurde von kivi-Vorstandsmitglied Helmut Thillmann durchgeführt. Er übergab die Bestätigung für die harte Arbeit des Teams an die erfreute und stolze Kita-Leiterin Anke Skirke. Eingebettet war der glückliche Moment in ein Familienfest mit dem Motto "Olympiade mit KITA Vital".

Die Einrichtung darf sich nun offiziell als ?gesunde Kita" bezeichnen. Der Weg zu diesem Titel war lang, da die Kita in einer ca. einjährigen Entwicklungsphase an ihrem ganzen Konzept arbeiten und die acht Qualitätsstandards mit ihren vielfältigen Bedingungen in den Kita-Alltag integrieren musste. Unterstützung erhielt sie dabei von kivi-Projektreferentin Yasmin Gross und mehreren kivi-Workshops. Die ganzheitliche Gesundheitsförderung bildet nun den Mittelpunkt des Kita-Lebens und die Gesundheitsressourcen der Kinder werden jeden Tag gestärkt.

Im Fokus des Kitaalltags stehen jetzt Bewegung, Ernährung und Entspannung. Daher hat das Team zahlreiche Veränderungen vorgenommen. So beschäftigte man sich intensiv mit dem Thema Ernährung und gestaltete ein Mittagessen, das sich nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung richtet. Außerdem wurden die Eltern mit in das Projekt eingebunden, es wurde ein Elternabend zum Thema Gesundheit veranstaltet. Darüber hinaus gibt es eine neue Entspannungseinheit in der Mittagsruhe, die den Kindern und dem Team hilft, einmal abzuschalten.

Der gesamte Tag war ein unterhaltsames Event für alle Anwesenden, da die Zertifizierung durch verschiedene Aufführungen zum Thema Bewegung, Entspannung und Ernährung abgerundet wurde. Im Anschluss fand dann eine Kinderolympiade statt, bei der alle Teilnehmer sehr viel Spaß hatten. Die Kita-Leitung Anke Skirke fasste am Ende des Tages zusammen: "Ja, es hat sich gelohnt, auch wenn es einige Anstrengung, viel Erklärungsbedarf und Kraft gekostet hat. Denn nur aus fitten Kindern können starke Erwachsene werden - und das wird auch weiterhin unser Ziel sein."

Rezertifizierung für die Kita Waldwichtel



Das Kita-Team und die Kinder präsentieren stolz das neue Zertifikat.

Die Kita Waldwichtel in Eitorf erhielt vor drei Jahren als erste Kita ihrer Stadt das "KITA Vital"-Zertifikat. Am 16. Oktober wurde sie somit auch folgerichtig als erste Einrichtung rezertifiziert. In den vergangenen Jahren hat sich die Kita weiterentwickelt und viele Veränderungen vorgenommen. Dafür wurde sie nun mit ihrem zweiten Zertifkat belohnt.

Dass sich die Kita in vielen Bereichen weiterentwickelt hat, bemerkte auch kivi-Projektreferentin Yasmin Gross bei ihrem ersten Besuch anlässlich der Beratung für die Rezertifizierung. Augenfällig machte dies schon der Umbau der Einrichtung. Nun gibt es mehr Räumlichkeiten und ein neues Außengelände. Dadurch können mehr Angebote zur Gesundheitsförderung gemacht werden. Außerdem existiert ein neuer zusätzlicher Besprechungsraum für das Kitateam. Dort können die Erzieherinnen Elterngespräche führen und sich zurückziehen. Darüber hinaus hat jeder Gruppenraum jetzt zwei Nebenräume, die Möglichkeiten zur Bewegung und Entspannung bieten.

Nicht nur die Räumlichkeiten der Einrichtung haben sich verändert, sondern auch das Programm der Kita. So werden nun öfter einrichtungsbezogene Aktionen für die Gesundheitsförderung durchgeführt. Beispielsweise sind die Kurse "Mein Körper und ich", "Vom Korn zum Brot" und "Wir stärken dich". Insgesamt wurden die Angebote in puncto Bewegung, Entspannung und Ernährung deutlich ausgeweitet. Damit all das auch umgesetzt werden kann, wurde neues Personal eingestellt, das ein gruppenübergreifendes Arbeiten in altershomogenen Gruppen und das tägliche Nutzen der Sporthalle für verschiedene Übungen ermöglicht.

Die Kinder werden nun mehr in das Kita-Leben einbezogen, da es einen wöchentlichen Kinder-Rat mit den Vorschulkindern gibt und monatlich ein Kinderparlament mit allen Kindern, bei dem diese die Möglichkeit bekommen, über Aktionen mitzubestimmen. Die Kinder haben auch das Recht, ihr Mittagessen (unter Berücksichtigung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung) selbst zu bestimmen. Eine weitere eingeführte Neuheit ist die wöchentliche Tanz AG, bei der die teilnehmenden Kinder immer sehr viel Spaß haben.

Zertifizierung für die Katholische Kita St. Lukas



Helmut Thillmann (m.), die Kinder und weitere Anwesende präsentieren das errungene Zertifikat.

Am 6. Oktober feierte die Kita St. Lukas in Königswinter-Ittenbach ihre erste Zertifizierung als "gesunde Kita" und ist somit die vierte ausgezeichnete Kita ihrer Stadt. Nach knapp zwei Jahren Entwicklungsarbeit bekam die Einrichtung nun endlich ihre Belohnung. Zu dem Event kam auch der kivi-Vorsitzende Helmut Thillmann, der das Zertifikat an den Kindergarten überreichte. Die Aktion ermöglichte der Sponsor rhenag, die Rheinische Energie AG.

Die Aktion "KITA Vital" konzentriert sich darauf, die Gesundheitsressourcen der Kinder zu stärken und so auch gleichzeitig einen positiven Einfluss auf ihre Entwicklung auszuüben. Darüber hinaus soll die Gesundheit der Kinder nicht nur im Kita-Alltag, sondern auch im alltäglichen Familienleben gesteigert werden. Deswegen erhalten auch die Eltern wertvolle Tipps und Anregungen, die den Kindern zu guter Fitness verhelfen und für eine angenehme Atmosphäre zu Hause sorgen sollen.

Um ihren jetzigen Status zu erhalten, musste die Kita eine einjährige Entwicklungsphase meistern. Während dieser besuchte sein Team verschiedene Workshops und Schulungen. Unterstützung bekamen es dabei von den Fachkräften von kivi, vor allem von kivi-Projektreferentin Yasmin Grosss, die die Kita persönlich beriet und ihr half, die acht Qualitätsstandards mit den zahlreichen Kriterien zu erfüllen.

Die zweigruppige Einrichtung und ihr Leiter Bernd Büsche legen großen Wert auf die Gesundheit der Kinder, deshalb fand das "KITA Vital"-Konzept von kivi viel Anklang. "Die drei Pfeiler Ernährung, Bewegung und Entspannung vereinen wichtige Merkmale zu einem gesunden Körperbewusstsein", so die Erklärung des Kita-Leiters für sein Interesse an kivi. In der Kita gibt es nun viele sichtbare Veränderungen, die den Fortschritt und die Weiterentwicklung der Einrichtung zeigen. So richtet sich das gemeinsame Essen nach den DGE-Standards, es gibt verschiedene Bewegungsangebote und Materialien, die die Entspannung der Kinder unterstützen. Außerdem wurde die Raumgestaltung überarbeitet und ein ausgewogenes Rucksackfrühstück eingeführt. Als Fazit zieht Bernd Büsche: "In der Kita wurde viel angestoßen und entwickelt. Wir bleiben dran!"

Zertifizierung für die Städtische Kindertagesstätte Kriegsdorfer Straße



Hermann Allroggen überreicht der Kita-Leiterin Ulla Hauptmann das Zertifikat.

Am 28. September erhielt die Kita Kriegsdorfer Straße als fünfte Tagesstätte in Troisdorf ein "KITA Vital"-Zertifikat. Dieses zeichnet die Einrichtung als "gesunde Kita" aus und bestätigt die intensive Arbeit des Teams in den letzten zwei Jahren. Übergeben wurde das Zertifikat von Hermann Allrogggen, seines Zeichens kivi-Vorsitzender und gleichzeitig Sozial- und Gesundheitsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises.

Die gemeinsame Aktion "KITA Vital" von kivi und dem Kreisgesundheitsamt wird von der V.I.K.-Stiftung "Gesundheit für alle" gesponsort und setzt sich eine ganzheitliche Gesundheitsförderung sowie ganz allgemein eine positive Beeinflussung der kindlichen Entwicklung zum Ziel. Dabei soll Gesundheit nicht nur in der Einrichtung selber, sondern auch bei den Kindern zu Hause unterstützt werden. So erhalten die Elten durch die Aktion viele Anregungen.

Die Kita hatte sich vor der Zertifikatsüberreichung knapp zwei Jahre lang besonders mit der Entwicklung und Weiterentwicklung von Strukturen und Angeboten beschäftigt, die die Gesundheit der Kinder fördern sollen. Dabei beschäftigte sich das Team mit Hilfe der kivi-Referentin Yasmin Gross mit den drei wichtigsten Säulen der Gesundheit: gesunde Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Entspannung. Die einjährige Entwicklungsphase brachte auch verschiedene Workshops mit sich, bei denen dem Team zahlreiche Ideen vorgestellt wurden.

Der Tag der Feier wurde mit Darbietungen von Seiten der Kinder ausgeschmückt. Darüber hinaus gab es auch verschiedenen Mitmach-Aktionen für die Gäste. Dazu gehörte eine Bewegungsbaustelle, eine Zubereitungsstation fürs Mittagessen und eine Entspannungsstation. So hatten Groß und Klein ihren Spaß.

Auch wenn das Zertifikat neu ist für die Kita, das Thema Gesundheit ist es nicht. "Als bereits zertifzierter Bewegungskindergarten war Bewegung kein Fremdwort für uns. Dann wurden wir auf das Programm KITA Vital aufmerksam und unser Team sah darin eine gute Ergänzung unserer bisherigen Arbeit", so Kita-Leiterin Ulla Hauptmann. Es gibt viele Beispiele für die Veränderungen, die das Projekt bewirkt hat. Beispielsweise gibt es nun neue Entspannungsangebote, neue Materialien wie Massageutensilien und gesundes Essen, das sich nach dem DGE-Qualitätsstandard richtet.

KITA-Vital-Zertifizierung für die Kita Julius-Leber-Straße



Dezernent Hermann Allroggen und die Kita-Leiterin Sigrid Hafki präsentieren das errungene Zertifikat.

Am 10. September durfte sich die Troisdorfer Kita Julius-Leber-Straße über ihre erste Zertfizierung freuen. Der Sozial- und Gesundheitsdezernent des Kreises, Hermann Allroggen übergab die Auszeichnung an die erfreute Kita-Leiterin Sigrid Hafki. Diese hatte gemeinsam mit ihrem Team und kivi hart an der Entwicklung ihrer Kita zur "gesunden Kita" gearbeitet. Finanziell ermöglicht wurden das Projekt und neue Anschaffungen in der Einrichtung durch die VIK-Stiftung "Gesundheit für alle".

Für den besonderen Anlass hatten die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen einige Melodien von bekannten Liedern geprobt und diese bei der Veranstaltung vorgetragen. Passend zu ihrer Zertifzierung hatten sie die Songs etwas umgedichtet und gesunde Aspekte der Ernährung, Bewegung und Entspannung mit eingebunden. Beispielsweise trugen sie das Stück "We will rock you" vor und veränderten den Chorus zu "Ki-ta Ki-ta Vi-tal,Vi-tal!" Das sorgte für Begeisterung bei allen Gästen. Hermann Allroggen war voll des Lobes: "Ich habe euch toll gehört, ihr habt wirklich kräftige Stimmen und scheint euch mit dem, was zu einer guten Ernährung gehört, auch gut auszukennen." Ihre Erfahrung mit Gesundheit bewiesen die Kinder auch, als sie sämtliche Obstsorten, die in der Turnhalle aus Papier angefertigt hingen, benennen konnten.

Die Aktion, die sich Gesundheitsförderung zum Ziel setzt und damit die Entwicklung der Kinder positiv beeinflusst, sprach das Team der Kita sehr an. Für die Erzieherinnen sind die drei Säulen eine wichtige Grundlage für jeden Menschen, deshalb fühlten sie sich durch KITA Vital sehr angesprochen. In der einjährigen Entwicklungsphase, die von der kivi-Projektreferentin Yasmin Gross begeleitet wurde, wurden dort zahlreiche Änderungen vorgenommen. Beispielsweise gibt es nun einen kindgerechten, gesunden und ausgewogenen Speiseplan sowie eine tägliche Entspannungseinheit. Kita-Leiterin Sigrid Hafki kam zu dem Fazit: "KITA Vital ist hervorragend strukturiert und lässt sich sehr gut in unsere tägliche Arbeit integrieren. Alle Kolleginnen haben sich intensiv mit den drei Säulen auseinandergesetzt. Das hat uns viel Freude bereitet und war eine gute Teamerfahrung."

KITA-Vital-Zertifizierung für die Elterninitiative Kita Karotte



Die Kita-Mitarbeiterinnen und Dezernent Hermann Allroggen (mittig) zeigen gemeinsam mit den Kindern ihre neuste Errungenschaft, das Zertifikat.

Am 1. September wurde die Kita Karotte in Hennef mit dem KITA-Vital-Zertifikat ausgezeichnet. Die Einrichtung kann sich nun offziell als "gesunde Kita" bezeichnen, die sich fördernd um die Gesundheit ihrer Kinder kümmert. Die Auszeichnung wurde von Sozial- und Gesundheitsdezernent des Kreises Hermann Allroggen an die stolze Leiterin Elisabeth Eckhard übergeben. Ermöglicht wurde die Aktion durch die VIK-Stiftung "Gesundheit für alle".

Die Kita-Leitung eröffnete die Zertifizierungsfeier mit den Worten: "Wir feiern heute ein kleines Fest - die KITA-Vital-Zertifizierung" und versprach damit einen ereignisreichen Tag. Auf die Frage, was alles zu der Aktion gehört, antworteten die Kinder sofort: "Viel Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Entspannung." Denn nach knapp zwei Jahren intensiver Beschäftigung mit dem Projekt kennen sie sich bestens aus mit dem Thema.

Während der Feier wurde allen Anwesenden ersichtlich, wie die Schwerpunkte des Programmes in der Kita gelebt werden. Viel Anklang fand beispielsweise das Spiel mit den Luftballons, bei dem Groß und Klein sichtlich Spaß hatten und die Luftballons durch die Gegend warfen und schossen. Außerdem wurde zur Entspannung eine Geschichte vorgelesen, die eine Wohlfühlatmosphäre schuf. Zu diesem Gesundheitsprogramm gehörte natürlich auch anschließend ein von den Eltern zubereiteter vegetarischer Snack für alle, der zum Ernährungskonzept der Kita passte.

Hermann Allroggen bemerkte bei der Zertifikatsübergabe, dass Gesundheit einen hohen Stellenwert in der Kita habe und dass die Einrichtung sich ihre Auszeichnung sehr verdiene, da sie den Kindern gut tue. Für den Kindergarten war Gesundheit schon immer wichtig, weshalb Bewegung und Ernährung stets einen hohen Stellenwert für das Team der Kita hatten. Aufgrund des veränderten Kita-Alltags, der nun ganztägig gestaltet werden muss, fehlte es der Kita jedoch an etwas Wichtigem: Entspannung. Deshalb war das KITA-Vital-Konzept so vielversprechend. Dass alle Erwartungen mehr als erfüllt wurden, äußerte auch die Leiterin Elisabeth Eckhard: "KITA Vital zeigte uns, wie wir Gesundheitsförderung auch ohne viel materiellen und finanziellen Aufwand im Alltag umsetzen können."

Zertifizierung für die Kita Emmaus-Garten



Kita-Leiterin Heike Schäfer (l.), kivi-Vorstandsmitglied Helmut Thillmann (r.) und die Kinder präsentieren gemeinsam das neue Zertifikat.

Am 11. Juni wurde der Kita Emmaus-Garten in Sankt-Augustin-Menden ihr lang ersehntes Zertifikat "KITA Vital - gesunde Kindertagesstätte" verliehen. Sie ist somit die dritte Kindertagesstätte ihrer Stadt, die sich über eine solche Auszeichnung freuen kann. Die Einrichtung empfing die Zertifizierung aus den Händen von Helmut Thillmann, einem Vorstandmitglied bei kivi. Die Veranstaltung bot ein Mitmach-Programm für die Gäste und ließ sie in die Welt der Bewegung, Ernährung und Entspannung eintauchen.

Nachdem sich die Kita ein Jahr lang besonders mit der Entwicklung beziehungsweise Weiterentwicklung von gesundheitsfördernden Strukturen und Angeboten beschäftigt hatte, erhielt sie nun die Belohnung für ihre Bemühungen. In der einjährigen Entwicklungsphase wurde die Einrichtung von kivi-Projektreferentin Yasmin Gross unterstützt. Dass sich diese Hilfe gelohnt hat, zeigen die zahlreichen Änderungen, die im Konzept der Kita vorgenommen wurden. Beispielsweise sind nun Entspannungsangebote in jede Turneinheit und Mittagsruhe integriert und das Mittagessen wird durch Obst und Gemüse ergänzt. Darüber hinaus wurde eine kivi-AG gegründet, die zahlreiche Aktionen zur Gesundheit durchführt.

Unter den Gästen war auch die Vertreterin des Wahnbachtalsperrenverbandes, des Sponsors der KITA Vital Aktion. Iris Klimkeit verteilte Trinkflaschen an die Kinder und zeigte wie immer großen Spaß an dem Event, genauso wie Helmut Thillmann, der ausschließlich lobende Worte äußerte. Auch die Kita-Leiterin Heike Schäfer war sehr zufrieden und eröffnete die Veranstaltung mit den Worten: "Es ist aufregend und feierlich bei uns heute: Wir haben uns eineinhalb Jahre intensiv mit der Entwicklung zur KITA Vital-Einrichtung beschäftigt und eine Menge verändert. Zum Beispiel haben wir einen kindgerechten Frühstücks-und Mittagsspeiseplan gestaltet und den Bereichen Entspannung und Bewegung einen verstärkten Stellenwert verliehen. Diese Schritte werden von allen durchweg positiv aufgenommen."

Zertifizierung für FRÖBEL-Kindergarten "Godeszwerge"



Die Kita-Leiterin Claudia Busch (l.) präsentiert gemeinsam mit der Bürgermeisterin Frau Kappel, dem kivi-Vorsitzenden Hermann Allroggen und der Vertreterin des Wahnbachtalsperrenverbandes Iris Klimkeit (r.) das Zertifikat.

Am 29. Mai erhielt der FRÖBEL-Kindergarten "Godeszwerge" als erste Einrichtung in Bonn sein Gesundheits-Zertifikat "KITA Vital - gesunde Kindertagesstätte". Überreicht wurde die Auszeichnung vom kivi-Vorsitzenden Hermann Allroggen im Rahmen des Sommerfestes der Kita, das unter dem Motto "Bei Sport und Spiel geh'n alle mit, die Godeszwerge bleiben fit" stattfand. Finanziell unterstützt wurde kivi bei dem Projekt vom Wahnbachtalsperrenverband.

Der Kita "Godeszwerge" ist diese besondere Gesundheitsförderung gelungen. Ihr Team hat sich um die Neu- und Weiterentwicklung von angemessenen Strukturen und Angeboten bemüht und merkbare Änderungen in ihrem Konzept vorgenommen. Beispielsweise hat sich der Speiseplan komplett verändert und ist nun kindgerecht gestaltet. Zu diesem können die Kinder jetzt auch eine tägliche Rückmeldung geben. Außerdem sind mittlerweile Entspannungsangebote fest in den Tagesablauf integriert. Auch die Gesundheit der Erzieherinnen wird nun mehr berücksichtigt.

Die Kita-Leiterin Claudia Busch fällt ein positives Urteil: "KITA Vital hat zu einem entspannteren Kindergartenalltag geführt. Besonders unterstützend war die individuelle Begleitung und dass wir jederzeit eine Ansprechpartnerin hatten, die mit Rat und Tat zur Seite stand und auf die einzelnen Bedürfnisse eingegangen ist." Auch die Bürgermeisterin freute sich über die Fortschritte und richtete den Dank der Stadt Bonn für so viel Engagement aus. Sie betonte, dass Gesundheitsförderung in Kitas wichtig sei, da hier die Basis für gesundes Aufwachsen liege.

Zertifizierung für die Kita St. Ägidius



Der kivi-Vertreter Helmut Thillmann (l.) und die Kita-Leiterin Brigitte Lülsdorf (r.) präsentieren gemeinsam das Zertifikat der Kita.

Am 21. Mai erhielt die Kita St. Ägidius in Niederkassel das Zertifikat "KITA Vital - Gesunde Kindertagesstätte". Die Auszeichnung wurde ihnen von Helmut Thillman, einem Mitglied des kivi-Vorstandes überreicht. Somit ist die Kita nun die zweite in ihrer Stadt, die sich besonders um die Gesundheit ihrer Kinder kümmert. Dieser Fortschritt wurde ermöglicht durch den Sponsor von kivi, rhenag.

Das Projekt entstammt der Zusammenarbeit von Kreisgesundheitsamt und kivi und wird mittlerweile in 45 Kitas im Rhein-Sieg-Kreis durchgeführt. Die Aktion soll den Kitas die drei wichtigsten Säulen der Gesundheit näherbringen: viel Bewegung, ausreichend Entspannung und gesunde Ernährung. Durch diese werden nicht nur die Gesundheit und die Ressourcen der Kinder gefördert, sondern auch ihr Entwicklungs-und Bildungsprozess. Steht am Ende einer Projektteilnahme ein Zertifikat, so ist es der jeweiligen Kita gelungen, die erforderlichen Qualitätsstandards innerhalb der einjährigen Entwicklungsphase zu erfüllen.

Der Einrichtung in Niederkassel erreichte ihr Ziel und nutzte die Beratung durch kivi-Projektfreferentin Yasmin Gross sinnvoll. Das Team schaffte eine gesunde Umgebung für die Kinder und liefert auch weiterhin Anregungen für die Eltern und einen gesunden Familienalltag. Dementsprechend wurden im Kindergarten zahlreiche Änderungen vorgenommen. Beispielsweise wurde ein Kita-Restaurant gestaltet und eine tägliche Ruhepause eingeführt. Darüber hinaus wurde bei der Entwicklung eines Ernährungskonzeptes aktiv mit den Eltern zusammengearbeitet und das Frühstück mit viel Gemüse und Obst ergänzt.

Dass der Weg zur Zertifizierung nicht immer einfach war, stellte die Kita-Leiterin Brigitte Lülsdorf fest: "Wir mussten uns einigen Aufs und Abs stellen". Jedoch zog sie das Fazit: "Das war wichtig, weil uns dadurch aufgefallen ist, woran wir arbeiten müssen, um auch alle Beteiligten, Kollegen sowie Eltern, mit ins Boot zu holen. Es ist uns gelungen und wir wurden dabei von kivi unterstützt, das war sehr wichtig auf dem Weg." Die Leiterin hat allen Grund stolz auf den Fortschritt ihrer Kita zu sein, denn der Vertreter von kivi war voll des Lobes für die Einrichtung: "Die Kita hat sich auf den Weg gemacht, gesund zu werden und sie hat dabei durch harte Arbeit viel umgesetzt."

Zertifizierung für den Sprachheilkindergarten "Die Sprechdachse"



Hermann Allroggen (l.) überreicht den Kindern das "KITA Vital"- Zertifikat.

Am 7. Mai fand die festliche Zertifikatsübergabe an den Siegburger Sprachheilkindergarten "Die Sprechdachse" statt. Damit ist die Kita die zweite in ihrer Stadt und die 29ste im Rhein-Sieg-Kreis, die sich über die Auszeichnung "KITA Vital - Gesunde Kindertagesstätte" freuen darf. Unterstützt wurde die Kita auf ihrem Weg zur gesunden Kita nicht nur von kivi, sondern auch von dessen Sponsor rhenag.

Der Sprachheilkindergarten des Rhein-Sieg-Kreises ist es mehr als gelungen, den Erwartungen der Aktion gerecht zu werden. Sie beachtet nun die drei wichtigsten Säulen der Gesundheit: viel Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Entspannung und sorgt so für ideale Rahmenbedingungen. Darüber hinaus arbeitet die Kita langfristig an einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung für die Kinder. Auch dem Thema Mitarbeitergesundheit wird nun mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Diese neue gesunde Umgebung begrüßt auch Sozial- und Gesundheitsdezernent Hermann Allroggen. Er beglückwünschte die Einrichtung und dankte ihr und den Eltern für ihr Engagement. Auch der Kita-Leiterin Martina Schäfer sah man ihre Freude an, als sie das Fazit zog: "Die Teilnahme an KITA Vital hat viel frischen Schwung in den Kindergartenalltag sowie gute Impulse für die Arbeit mit den Kindern und Eltern gebracht. Wir sind auf einen gesunden Weg gebracht worden und werden mit Freuden weiter an diesem festhalten."

Den Fortschritt der Kita kann man an vielen Veränderungen festmachen. Beispielsweise werden jetzt verschiedene Elterninfoveranstaltungen durchgeführt und es wurde ein neuer Rückzugsbereich für die Mitarbeiter geschaffen. Es gibt außerdem Ruhebereiche für die Kinder, die zahlreiche Entspannungsangebote bereithalten. Zudem haben die Kinder ein Mitbestimmungsrecht hinsichtlich des Essens- und Entspannungsangebotes.

Zertifizierung für die Katholische Kita St. Petrus Canisius



Der zweite kivi-Vorsitzende Wilfried Müller zeigt den Kindern das neue Zertifikat ihrer Kita.

Am 24. April erhielt die Katholische Kindertagesstätte St. Petrus Canisius ihr erstes Zertifikat. Die Einrichtung ist nun die dritte Kita in Eitorf, die das Zertifikat "KITA Vital - Gesunde Kindertagesstätte" verliehen bekam. Übergeben wurde die Auszeichnung vom zweiten kivi-Vorsitzenden Wilfried Müller.

Die Kita arbeitete ein Jahr lang an drei wichtigen Säulen gesunden Aufwachsens: viel Bewegung, gesunde Ernährung und genügend Entspannung. In dieser Entwicklungsphase erhielt das Team nicht nur Unterstützung von kivi-Projektreferentin Yasmin Gross, sondern auch die Möglichkeit, an speziellen Workshops teilzunehmen. Mit dieser Hilfe gelang es der Kita, die acht Qualitätsstandards zu erfüllen.

KITA Vital soll die gesunde Entwicklung der Kinder positiv beeinflussen, deshalb wurde die oder andere Änderung in der Einrichtung vorgenommen. Beispielsweise gibt es nun ein wöchentliches gemeinsames Frühstück und Mittagessen im Programm der Kita und das Enspannungsangebot ist ausgeweitet. Außerdem befindet dich St Petrus Canisius auf dem Weg zur süßigkeitsfreien Kita.

Die Erzieher zeigten sich sichtlich glücklich über ihre Teilnahme am Projekt. Für Leiterin Christina Kolf und ihre Mitarbeiter hat die Aktion geholfen, feste Strukturen zu durchbrechen und neue zu entwickeln: "KITA Vital war für unser Team der Anlass, unser Arbeiten am Kind zu reflektieren und die gesundheitsfördernde Arbeit im Haus zu verbessern und neu zu gestalten." Auch der Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch war begeistert über die Entwicklung der Kita.

Für Unterhaltung sorgte am Festtag die Lachulus-Show. Dabei handelt es sich um ein Mit-Lach-Theater, das auf spielerische Weise die positiven Kräfte des Lachens vermittelt. Die Kinder des Einrichtung hatten dabei sehr viel Spaß, da sie aktiv miteinbezogen wurden. Darüber hinaus durften sie sich noch über Geschenke freuen, da der Sponsor der Kita, der Wahnbachtalsperrenverband, Trinkflaschen an die Kinder austeilen ließ.

Zertifizierung der Kita I-Tüpfelchen



Die Kita I-Tüpfelchen in Siegburg erhält ihr zweites Zertifikat.

Am 16. April durfte die Kita I-Tüpfelchen in Siegburg-Kaldauen als erste Kita der Stadt ihre Zertifizierung "KITA Vital - Gesunde Kindertagesstätte" feiern. Sie nimmt seit 2011 mit 45 weiteren Einrichtungen im Rhein-Sieg-Kreis an dem Projekt teil. Ermöglicht wurde "KITA Vital" durch den Sponsor rhenag.

Die überregional anerkannte Aktion hat es sich zum Ziel gesetzt, Angebote und Strukturen zu entwickeln, um die Gesundheit von Kindern zu unterstützen. Zentral sind dabei die drei Säulen: viel Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Entspannung. Durch das Projekt soll der Bildungs- und Entwicklungsprozess der Kinder positiv beeinflusst werden.

Der Weg zur Zertifizierung bestand aus einer einjährigen Entwicklungsphase, in der die Mitarbeiter der Kita Unterstützung von kivi-Fachkräften erhielten und verschiedene Workshops absolvierten. Beratend stand ihnen dabei Projektreferentin Yasmin Gross zur Seite. Sie half dabei, die acht geforderten Qualitätsstandards zu erfüllen.

Zur Feier des Tages war auch ein ganz besonderer Lieblingsgast der Kinder anwesend: die Dino-Dame LUDMILLA. "Wir haben uns knapp drei Jahre viel mit Gesundheit beschäftigt und haben gelernt, dass essen, bewegen und Pause machen dafür sehr wichtig sind", beurteilte LUDMILLA die letzten Jahre. Die Kinder hatten viel Spaß bei den Spielen und sorgten auch selbst für Unterhaltung durch Tänze und Lieder wie "Die Raupe Nimmersatt".

Hermann Allroggen, Gesundheitsdezernent und kivi-Vorsitzender, war voll des Lobes für die Kita. Auch ihre Leiterin, Silvia Drees, zeigte sich sehr zufrieden. "Von der Teilnahme an Kita Vital erhofften wir uns praxisnahe Ideen und Inspiration zur Gestaltung von Bildungsmöglichkeiten im Bereich Körper, Gesundheit und Ernährung". Diese Hoffnungen seien erfüllt worden und die Fortschritte in puncto Gesundheitsfindung unübersehbar.

 

Zertifizierung in Hennef



Die Kinder der Kita präsentieren das errungene Zertifikat.

Am 19. März durfte sich die Kita Allner in Hennef über das Zertifikat "KITA Vital - Gesunde Kindertagesstätte" freuen. Damit ist die Einrichtung die zweite in Hennef und die 26. im Rhein-Sieg-Kreis, die eine solche Auszeichnung erhielt. Übergeben wurde das Zertifikat vom Gesundheits- und Sozialdezernenten und kivi-Vorsitzenden Hermann Allroggen. Abgerundet wurde der Tag von einem Picknick und Massagen für die Kinder. Darüber hinaus trugen diese mit ihrer Aufführung von "Der Zauberer hat Hexenschuss" zum Programm bei.

Die Aktion ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit von Kreisgesundheitsamt und kivi und überregional anerkannt. Kitas, die sich besonders um die gesunde Entwicklung ihrer Kinder kümmern, dürfen an dem Projekt teilnehmen. Es soll die Gesundheit der Kinder fördern und einen positiven Einfluss auf ihre Bildungs- und Entwicklungsprozesse haben. "KITA Vital" unterstützt die drei wichtigsten Säulen der Gesundheit: viel Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Entspannung. Durch die Kooperation mit der Unfallkasse NRW wird nun auch die Mitarbeitergesundheit gefördert. Insgesamt nehmen 45 Kitas an der Aktion teil.

Der Kita Allner gelang es, die acht Qualitätsstandards mit den zahlreichen Kriterien zu erfüllen und insgesamt zu überzeugen. Unterstützung bekam das Team der Kita dabei in der einjährigen Entwicklungsphase von kivi-Fachkräften. Die Erzieher besuchten eine Schulung, verschiedene Workshops sowie eine Fachtagung. Am wichtigsten waren dabei die einjährige persönliche Beratung durch Projektreferentin Yasmin Gross und die Unterstützung durch den Sponsor rhenag.

Die Kita-Leiterin Mirjam von Eynern bewertete das Projekt positiv und stellte fest, dass ihre Einrichtung sich besonders in puncto Entspannung weiterentwickelt habe. Bedeutsame Veränderungen sind beispielsweise die tägliche Ruhepause nach dem Mittagessen, Entspannungseinheiten und die dafür eingerichteten Ruhezonen. Zudem werden die Meinungen der Kinder nun mehr in den Kita-Alltag eingebunden. Die Leiterin ist stolz, eine gesunde Umgebung für die Kinder geschaffen zu haben, die für angemessenes Verhalten und einen gesunden Familienalltag sorgen kann. Sie fasste zusammen: "Wir haben in den letzten anderthalb Jahren in vielen tollen Aktionen KITA Vital gelebt. Die Kinder nehmen diese gerne wahr. Wir sind gespannt, was uns noch an neuen Ideen kommen wird und sehr motiviert weiterzumachen."

KITA-Vital-Zertifizierung für "Kleine Strolche"



Die Kinder der Kita "Kleine Strolche" präsentieren stolz das Zertifikat.

Die Einrichtung "Kleine Strolche" in Rheinbach hat am 27. Februar endlich das lang ersehnte Zertifikat überreicht bekommen. Die Auszeichnung "KITA Vital - Gesunde Kindertagesstätte" wurde somit an die zweite KITA in der Stadt und an die 25. Kita im gesamten Rhein-Sieg-Kreis verliehen. Kivi-Vorstandsmitglied Helmut Thillmann übergab die Urkunde.

Die Zertifizierungen sind eine gemeinsame Aktion von kivi und Kreisgesundheitsamt. Sie sollen Kitas, die sich ganz besonders um eine gesunde Entwicklung der Kinder kümmern, auch als solche kennzeichnen. Das Projekt befasst sich mit der Gesundheitsförderung der Kinder und soll deren Entwicklungs- und Bildungsprozess positiv beeinflussen.Außerdem soll es den Kindern die drei wichtigsten Säulen der Gesundheit vermitteln: gesunde Ernährung, viel Bewegung und genügend Entspannung.

Die Kita durfte sich über die Auszeichnung freuen, da sie die acht angeforderten Qualitätsstandards, die wiederum zahlreiche Kriterien mit einschließen, vorweisen konnte. Um diese erfüllen zu können, wurde sie ein Jahr lang von kivi-Fachkräften unterstützt. Diese Hilfe bestand aus einer Schulung und Fachtagung sowie verschiedenen Workshops. Finanziell unterstützt wurde die Kita vom Wahnbachtalsperrenverband. Die persönliche Beratung erfolgte durch Yasmin Gross, die Projektreferentin von kivi.

Durch KITA Vital soll eine gesunde Umgebung für die Kinder geschaffen werden und eine gesündere Lebensweise erzielt werden. Auch das Interesse der Eltern an einem gesunden Familienalltag steht im Blickpunkt. Die zwei Leiterinnen Alice Schlögel und Ina Wüsten fühlten sich von diesen Zielen zur Teilnahme am Projekt motiviert. Dass sie sich gelohnt hat sieht nicht nur das Team, das sehen auch die Kinder und Eltern so. Viel bewusster wird in Zukunft auf gesundheitliche Aspekte des Kitaalltags geachtet, da es nun ein Qualitätssicherungssystem gibt.

Zertifizierung in Rheinbach



Helmut Thillmann mit dem Zertifikat inmitten der Kinder.

Am 10. Februar durfte sich die katholische Kindertagesstätte St. Ägidius über ihre KITA Vital-Zertifizierung freuen. Die Kita aus Rheinbach-Oberdrees ist dabei die erste ihrer Stadt und die vierundzwanzigste im Rhein-Sieg-Kreis, die sich nun als "gesunde Kita" bezeichnen darf. Übergeben wurde die Auszeichnung von Helmut Thillman, der Mitglied des kivi-Vorstandes ist. Für die passende Unterhaltung sorgten die Kinder der Kita, die das Märchen "Der Kartoffelkönig" aufführten.

Seit einem Jahr nimmt die Einrichtung an dem Projekt teil, das die Gesundheit der Kinder schon im frühen Lebensalter stärken will. Bewegung, gesunde Ernährung und Entspannung sind die zentralen Faktoren in diesem Prozess. Begleitet wurde die Kita von kivi-Referentin Yasmin Gross, die der Einrichtung ein Jahr lang zur Beratung zur Verfügung stand. Auch die Schulung und Workshops halfen den Mitarbeiter auf ihrem Weg zur Zertifizierung.

Finanziell unterstützt wurde die Kita vom Wahnbachtalsperrenverband, dessen Vertreterin Iris Klimkeit ebenfalls unter den Gästen war und zur Freude der Kinder WTV-Trinkflaschen verteilte. Die Kita St. Ägidius habe damals Gefallen an KITA Vital gefunden, erzählte Leiterin Rosmarie Jarosch, da "die ganzheitlichen Strukturen bezogen auf Ernährung, Bewegung und Entspannung in dieser Kombination besonders ansprechend waren".

Eltern, Kinder und Erzieher können nun stolz sein auf die Veränderungen in der Einrichtung: Tägliche Entspannungseinheiten, Ernährungsprojekte, die Umgestaltung der Gruppenräume und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Kleinen bereichern zusammen mit anderen Neuerungen den Kita-Alltag nachhaltig. Darüber hinaus wird es von nun an regelmäßige Fortbildungen für das Personal geben, die auch zur dessen Entlastung beitragen sollen.

Dass die Kita das Zertifikat verdient hat, erkennt man auch am engagierten Einsatz der Leiterin und ihres Teams. Zusammen mit der Elternschaft ist es ihnen gelungen, den von der Stadt geplanten Bau eines Multifunktionsraumes auf dem Gelände der Kita abzuwenden. Stattdessen soll Platz für mehr Rückzugmöglichkeiten, ein Balanciergerät und eine Waldküche geschaffen werden. "Eine Kita, die sich Gesundheit auf die Fahnen schreibt, kann doch nichts vom Außengelände hergeben; die Kinder brauchen das doch!", erklärte Leiterin Jarosch.

Kita "Mikado" zertifiziert



Kivi-Vorsitzender Allroggen und Leiterin Nieweld-Block präsentieren zusammen das Zertifikat.

Die Montessori-Kindertagestätte "Mikado" erhielt am 17. November das KITA-Vital-Zertifikat. Damit krönte die Königswinterer Einrichtung ihr monatelanges Engagement für die Gesundheit der Kleinen. Im Zuge der Aktion hat sich viel in der Kita geändert. Eine Kostprobe bekamen die Gäste, unter ihnen auch Bürgermeister Peter Wirtz, noch vor der Zertifikatsübergabe: Gemeinsam mit den Kindern genossen sie das gewohnt gesunde Frühstück der Einrichtung.

Die erste Mahlzeit am Tag war nämlich wie auch das Mittagessen im Rahmen der KITA-Vital-Aktion überdacht und überarbeitet worden. Durch die Teilnahme an der Aktion, so Leiterin Karin Nieweld-Block, sei die Wichtigkeit von gesunder Ernährung, aber auch von Bewegung und Entspannung noch einmal deutlicher geworden. "Eine bewusste und gesunde Ernährung ist in vielen Familien, insbesondere wenn beide Elternteile arbeiten gehen, eine schwierige Angelegenheit."

Gerade vor diesem Hintergrund ist es für den kivi-Vorsitzenden Hermann Allroggen ein Grund zur Freude, dass die Kita sich diesen Themen in aller Sorgfalt widmet. Ähnlich sah das Bürgermeister Wirtz. Er zeigte sich froh darüber, dass nun schon die dritte zertifizierte Einrichtung Königswinter bereichert.

Doch bevor schließlich kivi-Vorstandsmitglied Helmut Thillmann mit den Kleinen das Zertifikat auspackte, gab es noch eine kleine Bewegungseinheit und eine Stilleübung für die Kinder und Gäste. Für die Kinder ist beides mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Routiniert zündeten sie in aller Ruhe eine Kerze an und pusteten sie wieder aus.

Natürlich brachte die Auszeichnung Leiterin Nieweld-Block zum Strahlen - stolz, dass die Verbindung der Montessori-Pädagogik mit den Elementen von KITA-Vital nun nachhaltig geglückt ist.

Kita "St. Johannes" erhält Zertifikat



Auch nach anstrengendem Sponsorenlauf noch in Feierstimmung: In Lohmar freut man sich über die Zertifizierung.

Am 4. Juli erhielt das Lohmarer Familienzentrum "St. Johannes" das begehrte KITA-Vital-Zertifikat - nunmehr die 21. Einrichtung des Kreises, die es so weit geschafft hat. Helmut Thillmann, kivi-Vorstandsmitglied überreichte der engagierten Leiterin Ursula Muß die Urkunde, überließ sie ihr aber nicht, ohne Lob und Anerkennung für das Geleistete zu zollen.

"Gesundheit war ein wichtiges Thema für uns", rechtfertigte Leiterin Muß ihren Einsatz für die Aktion. Der Fokus hätte im letzten Jahr also auf den wichtigen Aspekten Ernährung, Bewegung und Entspannung gelegen. Einher ging die Qualifizierung zum Familienzentrum, denn an zu wenig Ehrgeiz mangelte es der Kita nicht.

Wie um zu beweisen, wie fit die jungen Kita-Zöglinge sind, veranstaltete das Familienzentrum im Vorfeld einen Sponsorenlauf. Dessen Erlöse sollen nun in neues Spielmaterial für den Außenbereich fließen.

Mit unter den Gratulanten befanden sich Dr. Hildegard Schneider vom Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises, Iris Klimkeit vom Wahnbachtalsperrenverband, einem wichtigen Sponsor der Aktion, und Gabrielle Kriechbaum, die stellvertretende Bürgermeisterin Lohmars.

Kriechbaum war übrigens nicht unbeteiligt an der Teilnahme der Einrichtung am Gesundheitsprogramm "KITA Vital". Sie hatte die Kooperationsaktion des Kreises und des Vereins kivi weiterempfohlen und dürfte sich deswegen wohl besonders über den Erfolg der Aktion in Lohmar gefreut haben.

Jabachkindergarten feiert Zertifizierung



Endlich geschafft: Kita-Leiterin Elke Röming präsentiert das offizielle KITA-Vital-Türschild.

Der "Jabachkindergarten" erhielt am 24. Mai das Zertifikat der Aktion "KITA Vital". Das Familienzentrum schaffte es damit, als erste Lohmarer Einrichtung die Auszeichnung zu ergattern - ein großer Erfolg für Leiterin Elke Röming. Innerhalb der Projektzeit hatte sich der Lohmarer Kindergarten keine ruhige Minute gegönnt. "Mit 'KITA Vital' wollten wir tiefer in die Themen einsteigen, die uns wichtig sind", blickte Röming zurück.

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und unterstützt vom Verein kivi schaffte sie es, den Kita-Alltag an vielen Stellen gesünder zu gestalten. Der Speiseplan entspricht mittlerweile etwa den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. In jedem Gruppenraum findet sich nun eine kleine "Getränkebar", die genügend Wasser für die Kleinen bereithält. Und insbesondere in Sachen Entspannung hat die Kita aufgerüstet: Sogar im Außenbereich gibt es jetzt eine Ruhezone.

Röming freute sich über die Fortschritte. "Wir gehen nun viel bewusster mit den Themen der Gesundheitsförderung im Kita-Alltag um", so die Leiterin. Auch in den Augen des kivi-Vorsitzenden Hermann Allroggens hat sich die Mühe und Anstrengung gelohnt. Das Zertifikat konnte er ruhigen Gewissens an die Elke Röming übergeben. Das noch verpackte neue KITA-Vital-Türschild überreichte er hingegen den Kindern, die es voller Neugier von der Verpackung befreiten.

Bei dem erfreulicherweise schönen Maiwetter feierten Eltern und Kinder die Zertifizierung natürlich im Außengelände der Kita. Die Übergabe war eingebettet in einen "Familien-Mutmach-Tag", einem Angebot, das Kindern und Eltern in vielen Mitmach-Aktionen ein intensives und ermutigendes Miteinander ermöglichen will. Sogar für ein musikalisches Begleitprogramm hatten die Lohmarer gesorgt, sodass einer schönen Feier nichts mehr im Wege stand.

Kita "Merlin" feiert Zertifizierung



Zertifizierungstrubel: Kinder und Erzieher freuten sich über das hart erkämpfte Zertifikat.

Die zweite Kita aus Königswinter hat die Zertifizierung geschafft: Der Kindergarten "Merlin" konnte nach bestandenem Audit am 22. Mai die ersehnte Urkunde als nunmehr neunzehnte Kita des Rhein-Sieg-Kreises entgegennehmen. Kivi-Vorsitzender Hermann Allroggen überreichte sie und lobte mit warmen Worten das Engagement der Einrichtung. Leiterin Heidi Müller und ihr Team hätten es geschafft, dass Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung Teil des Kita-Alltags geworden sind, so Allroggen.

Auch in der Teamentwicklung habe sich die Kita weiterbewegt. Bei einem so ambitionierten Programm müsse man eben an einem Strang ziehen. Es verdiene also auch alle Anerkennung, dass das geklappt hat. Da stimmte auch Peter Wirtz zu, der als Bürgermeister Königswinters im Namen der Stadt gratulierte. Auch der Wahnbachtalsperrenverband, ein wichtiger Unterstützer der KITA-Vital-Aktion, hatte mit Erika Potratz eine Gratulantin geschickt. Zur Freude der Kinder hatte sie für jedes Kind eine Trinkflasche im Gepäck.

Was genau eine Zertifizierung ist, versuchte kivi-Chef Allroggen den Kleinen dann auch nahezulegen: Eine Auszeichnung wie ein Pokal beim Fußball, hart erarbeitet und ein großer Erfolg, übersetzte er für die Kinder. Nicht ohne Grund dürfe Kita-Leiterin Müller also mächtig stolz auf das Geschaffte sein.

Zu all den Veränderungen, die die Kinder schon im Rahmen der Projektzeit erlebt hätten, lächelte Müller, käme jetzt noch eine weitere dazu: Das Zertifikat und das KITA-Vital-Hausschild werden in Zukunft nämlich die Besucher der Kita "Merlin" willkommen heißen.

Die Zertifizierungsoffizialitäten wurden in ein buntes Programm aus Gesangs- und Tanzeinlagen eingebunden. Mit einer entspannenden Klanggeschichte verabschiedete sich die Kita schließlich von ihren Gästen.

Lambertusstraße für Mühen belohnt



Kivi-Vorsitzender Allroggen präsentiert den Kindern das Zertifikat.

Volle Bude in Troisdorf: Die Zertifizierungsfeier der städtischen Kita "Lambertusstraße" lockte viele Gäste in die Einrichtung. Am 9. April wurde hier nämlich mit allem Drum und Dran die erfolgreiche Auszeichnung zur KITA-Vital-Kita begangen. Leiterin Schäfer durfte unter anderem Manfred Catrin, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt, Jugendamtsleiter Dr. Markus Wüst und Dirk Plieger, den Ortsvorsteher Troisdorf-Müllekovens, begrüßen. Wichtigen Besuch bekam die Kita auch von Seiten der Kreissparkassen-Stiftungen, einem bedeutenden Sponsor der KITA-Vital-Aktion: Geschäftsführer Christian Brand wohnte der Feier bei.

Für einen gebührenden Empfang sorgten die Kleinen, die - von den vielen Fremden nicht im Geringsten eingeschüchtert - bester Dinge ein selbst geschriebenes KITA-Vital-Lied sangen. Ob sie denn überhaupt wüssten, warum so viele Gäste hier seien, fragte Leiterin Schäfer die Kleinen sicherheitshalber noch einmal. Die gaben sich aber keine Blöße: Die Zertifizierung stehe doch schließlich an. "Weil wir uns gesund ernährt, gespielt, geruht und frische Luft geschnappt haben", erklärten sie den Gästen.

Dass das so gut geklappt hat, freute insbesondere den kivi-Vorsitzenden Hermann Allroggen. Genau diesen Effekt solle "KITA Vital" schließlich haben. Für ihre engagierte Arbeit habe die Kita die Auszeichnung absolut verdient. Auch KSK-Vetreter Brandt würdigte die Erfolge der Aktion. "Wenn ihr eure Eltern Chips essen seht, dann wisst ihr nun, dass Möhren gesünder sind", wandte er sich an die Kleinen. Sie dürften die Erwachsenen dann ruhig auch mal ermahnen.

Lob kam auch von Seiten der Stadt Troisdorf, die nunmehr die dritte ausgezeichnete Einrichtung beherbergt. Als stellvertretender Bürgermeister wisse er nur zu gut, wie schwierig solche Zertifizierungen seien. Die Kita habe Tolles geleistet, urteilte Catrin.

In der Tat hat sich im Kita-Alltag viel verändert. Bewegungs- und Entspannungsübungen sind beispielsweise längst Teil der Tagesroutine. Das allmorgendliche Frühstücksbuffet wird immer wieder um gesunde Bestandteile ergänzt und es wurde sogar ein "Veggie-Day" eingeführt. Auf einer Hausführung zeigte Leiterin Schäfer den Besuchern dann, was sich noch alles verändert hat. Schnell wurde klar, dass die Kita die Auszeichnung nicht umsonst bekommen hat.

KITA-Vital-Zertifikat für das "Vogelnest"



Die Piraten mit ihrer Beute: dem KITA-Vital-Zertifikat.

"Ahoi" ertönte es am 25. Februar aus dem Windecker "Vogelnest". Das Familienzentrum feierte nämlich lauthals ein jeckes Piratenfest. Und mit vereinten Kräften zogen die Kinder eine ganz besondere Beute an Bord: das KITA-Vital-Zertifikat. Dr. Bernd Ehrich, der Leiter des Kreisgesundheitsamts, hatte es mitgebracht und sicher ein wenig eingeschüchtert von der wilden Piratenmeute Leiterin Katrin Willmeroth überreicht.

Im Gegensatz zu ihren berüchtigten Vorbildern haben die Kinder und die Kita die begehrte Urkunde allerdings friedlich ergattert. Monatelange engagierte Gesundheitsarbeit ermöglichte die Auszeichnung zur "Gesunden Kindertagesstätte", erklärte Dr. Ehrich. Er gratulierte der Einrichtung herzlich und betonte noch einmal, wie wichtig ein "bewegter Lebensstil" sei.

Auch Bürgermeister Hans-Christian Lehmann würdigte die Leistung der Kita. Ehrichs Aussage konnte er nur bestätigen. Er hatte sogar zwei Jahre alte Bilder mitgebracht, die ihn als noch übergewichtigen Bürgermeister zeigen. "Glücklicherweise sind die alten Zeiten vorbei", stellte er fest. Da sehe man doch, was Bewegung und gesunde Ernährung ausmachen.

Auch das dritte KITA-Vital-Element, die Entspannung, vernachlässigte die Kita nicht. Hier hat sich in den Augen von kivi-Referentin Yasmin Gross besonders viel getan. Und das habe sowohl den Kindern als auch den Erziehern gut getan, urteilte sie inmitten des Piratentumults.

Tatsächlich hat wohl kein Freibeuter jemals so gesund gelebt wie die Kleinen im Windecker "Vogelnest. Das bewies nicht zuletzt ein herrliches Buffet, das die Eltern vorbereitet hatten. Es knurrte wohl manch ein Magen im Anblick der kunstvoll hergerichteten Gemüse- und Obstplatten.

Premiere in Meckenheim



Dem Zertifikat wird sicher ein schmucker Platz an den Wänden der Kita zukommen.

Auch in Meckenheim hält die KITA-Vital-Aktion inzwischen Einzug: Mit der integrativen Kita "Steinbüchel" erreichte am 15. Januar 2014 die erste lokale Einrichtung die Zertifizierung. Zu den ersten Gratulanten gehörte deswegen Bürgermeister Bert Spilles, der großes Lob für Kita-Leiterin Ursula Kurowski und ihr Team fand. Mitgebracht hatte er einen großen Vorrat an Äpfeln, Schäler und Schneider inklusive. Gesunde Ernährung sei eben eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Leben.

Dr. Bernd Ehrich, der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, ließ das Obst zwar zuhause, brachte dafür aber das Zertifikat und das neue KITA-Vital-Türschild mit. Auch er zeigte sich begeistert vom Engagement der Einrichtung. "Die Ergebnisse der einjährigen Arbeit lassen sich wirklich sehen!" Die Aktion beruhe ja nicht nur auf gesunder Ernährung, sondern auch auf Entspannung, Bewegung und Zahnhygiene und sei damit sicher nicht anspruchslos.

Für Leiterin Kurowski war es damals aber trotzdem gar keine Frage, diese Herausforderung anzunehmen. "Kurz nachdem wir das Projekt KITA Vital bei einer Präsentation kennengelernt hatten, war klar, dass wir da mitmachen", erinnerte sie sich. Die Kita sollte für Kinder und Eltern ein Ort sein, an dem Gesundheit gelebt wird.

Und genau dies ist im letzten Jahr in der Meckenheimer Einrichtung geschehen. Zum Beispiel beendet Obst statt süßem Dessert nun das Mittagsessen. Beim wöchentlichen Frühstücksbuffet helfen die Kinder mit. Die Entspannungsmöglichkeiten sind deutlich ausgeweitet und in schon bestehende Konzepte wie etwa den wöchentlichen Waldtag integriert worden. Finanziell unterstützt wurde die Kita dabei vom Wahnbachtalsperrenverband.

Gerne würde er sehen, wie andere Kitas in Meckenheim diesem Vorbild folgen würden, sagte Bürgermeister Spilles. Wenn alles klappe, so die Hoffnung, würden auch die Familien von dieser Entwicklung profitieren, indem sie sich von der Gesundheitsidee anstecken lassen.

Zuletzt durften die Kinder das Zertifikat dann auch auspacken und stolz präsentieren. "Wir haben dank KITA Vital einen anderen Blickwinkel auf unsere Arbeit bekommen und nehmen die Urkunde und das KITA Vital-Türschild mit Freude", kommentierte Ursula Kurowski.

Kita "Bismarckplatz" ausgezeichnet



Kivi-Vorsitzender Allroggen und Bürgermeister Jablonski haben sichtlich Spaß beim Obstschneiden.

"Klick gemacht" habe es bei den Kindern und Eltern der Troisdorfer Kita am Bismarckplatz, blickte Leiterin Kerstin Oberheide zurück. "Alle haben an einem Strang gezogen." So verwundert es kaum, dass es nach den beiden Einrichtungen der benachbarten Kommunen Eitorf und Windeck auch der Troisdorfer Kindergarten bis zur Zertifizierung schaffte. Am 19. Dezember machte kivi-Chef Hermann Allroggen also offiziell, was jeder schon zu wissen glaubte: In der Troisdorfer Kita wird gesund gelebt. Oberheide nahm das Zertifikat "Gesunde Kindertagesstätte" vergnügt entgegen.

Stolz darf nun natürlich auch Klaus-Werner Jablonski, der Bürgermeister Troisdorfs, sein, der am Donnerstag schon der zweiten KITA-Vital-Einrichtung in seiner Stadt gratulieren durfte. "Die Kinder haben nun eine gute Perspektive in Sachen Gesundheit", freute er sich und dankte Oberheide und ihrem Team. Aus dem Rathaus hatte Jablonksi auch Dr. Markus Wüst, den Leiter des Jugendamtes, und Heinz Eschbach, den Ersten Beigeordneten der Stadt, mitgebracht, die sich ebenso über die Auszeichnung freuten. Roger Lehmann, Regionaldirektor der Kreissparkasse Troisdorf, war ebenfalls mit von der Partie. Die KSK hatte die Kita finanziell unterstützt.

Um die Auszeichnung zu erlangen, musste die Einrichtung im Vorfeld ein anspruchsvolles Audit bestehen. Aus seiner Sicht wäre das gar nicht nötig gewesen, witzelte Allroggen, man spüre die gesunde Atmosphäre doch schon nach wenigen Minuten. Er schien jedenfalls ziemlich begeistert von der Umsetzung der Aktion in Troisdorf. "Sie leben hier, was wir vermitteln wollen", lobte er die Kita. Die gute Zusammenarbeit mit den Eltern veredele das Ergebnis.

Den Besuchern wollten Erzieher und Eltern natürlich gleich zeigen, was sich geändert hat. Die Gruppenleiterin Michelle Ottersbach wies bei einem Rundgang deshalb auf die vielen Veränderungen hin. In Erinnerung blieb dabei sicher das "Kitzelkörbchen", das gefüllt mit verschiedenen Massageutensilien die Kinder zum Entspannen einladen soll. "Ich hätte nie gedacht, dass unsere Kleinsten sich so entspannen können", sagte Ottersbach.

Gemeinsam mit dem kivi-Vorsitzenden Allroggen und Bürgermeister Jablonski bereiteten die Kinder im Anschluss gesunde Snacks vor. Vielleicht konnte sich die beiden Erwachsenen sogar ein paar Kniffe von den Kleinen abschauen, die längst Profis in diesem Metier geworden sind. Inzwischen bereiten die älteren Kinder nämlich täglich das gesunde Frühstück der Kita vor.

Für Leiterin Oberheide ist mit der Zertifizierung aber keineswegs Schluss: "Auch nach erfolgreich abgelegter Qualitätsprüfung sind wir immer noch sehr motiviert, unser Gesundheitskonzept weiter auszubauen, um dauerhaft und nachhaltig einen gesunden Lebensstil zu fördern."

"Immergrün" zertifiziert



Ziel erreicht: Die Eitorfer Kita "Immergrün" darf sich nun "Gesunde Kindertagesstätte" nennen.

Nach harter Arbeit im Projekt "KITA Vital" holte sich das Familienzentrum "Immergrün" aus Eitorf am 6. Dezember endlich die Auszeichnung ins Haus. Dr. Bernd Ehrich, der Leiter des Gesundheitsamtes, brachte das begehrte Zertifikat aus den Büros des Siegburger Kreishauses zur Adventsfeier mit und überreichte es Leiterin Heidi Straub.

Bei den Eitorfern Kinder, Erziehern und Eltern war die Freude über das Erreichte natürlich groß. Heinz-Willi Keuenhof von der Elterninitiative verlieh ihr Ausdruck: "Ein Sahnehäubchen für die diesjährige ganz besondere Adventsfeier", nannte er die Zertifikatsübergabe. Auch Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch feierte mit.

Ausgesucht habe sich das Familienzentrum die Kooperationsaktion von kivi und dem Kreisgesundheitsamt, weil sie ein Konzept bevorzugt hätte, das auch für Eltern interessant sei, blickte Leiterin Straub zurück. "KITA Vital" habe zudem passgenau an die vorherige Gesundheitsarbeit angeknüpft. Finanziell unterstützt wurde das Familienzentrum dabei von der Rhenag AG.

In der Projektzeit konnte die Kita so unter anderem tägliche Entspannungszeiten verwirklichen und die gemeinsamen Mahlzeiten gesünder gestalten. Nicht selten schneiden heute die Kleinen das Obst für zwischendurch. Und beim Mittagessen gibt es inzwischen mehr Gemüse bei weniger Fleisch. "Kinder und Eltern haben gespürt, dass sich mit "KITA Vital' was geändert hat", berichtete ein Elternteil.

Zu sehen bekam das auch Bürgermeister Dr. Storch: "Hier in der Kita wird ein Grundstein für die Gesundheit gelegt", fand er. "Das kommt uns allen zugute!" KITA-Vital-Pate Dr. Ehrich betonte noch anerkennend, dass "KITA Vital" keine einfach mal eben so zu erreichende Auszeichnung ist. Rund 60 Standards müssten dafür erfüllt werden. Eine beachtliche Leitung, dass man sich hier heute zur Zertifizierung treffen könne.

Adventsfeiern sollen natürlich auch besinnlich bleiben und so stimmte man sich nach dem aufregenden Zertifizierungstrubel auf die kommenden Festtage ein. Leiterin Heidi Straub freute sich jedenfalls schon jetzt darüber, dass im kommenden Jahr Gesundheit eine ganz große Rolle in der Kita "Immergrün" spielen wird.

Zertifizierungsfeier im Regenbogenland



Als zweite Einrichtung in Windeck erhielt das "Regenbogenland" die Auszeichnung.

Mit langem Atem hat man im "Regenbogenland" auf die KITA-Vital-Zertifizierung hingearbeitet. Und am 3. Dezember war es endlich soweit - das Ziel erreicht und das Audit mit Bravour bestanden. Besucher fanden die Windecker Kindertagesstätte an dem kalten Dezembermorgen also in Feierlaune vor. Allen voran Kita-Leiterin Beate Krüger, die in bester Stimmung die Urkunde vom kivi-Vorsitzenden Hermann Allroggen entgegennahm.

Nicht verpassen wollten diesen Moment Bürgermeister Hans-Christian Lehmann und Wolfgang Wirtz, Leiter des Schul- und Sozialamtes der Gemeinde Windeck. Beide nutzten die hervorragende Gelegenheit, um die Kita zu besuchen. Auch Dr. Hildegard Schneider vom Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises und kivi-Referentin Yasmin Gross wohnten der Feier bei.

Das "Regenbogenland" ist nun die zweite KITA-Vital-zertifizierte Einrichtung in Windeck, was Bürgermeister Lehmann natürlich Freude macht. Er schätze die Arbeit, die im "Regenbogenland" geleistet werde. Gesundheit sei eben von immenser Wichtigkeit. "Macht weiter so!", forderte er das Team um Krüger auf.

Sozialdezernent Allroggen sah das ähnlich. Er habe schon von kivi-Referentin Gross, die die Einrichtung in der Projektzeit begleitete, gehört, dass im "Regenbogenland" die KITA-Vital-Idee auf fruchtbaren Boden gestoßen sei. Rund 60 Qualitätsstandards seien umzusetzen gewesen. Dass das geklappt hat - "eine große Leistung!"

Leiterin Krüger war da etwas bescheidener. Schließlich seien Bewegung und gesunde Ernährung ja schon vorher integraler Bestandteil der Gesundheitsphilosophie gewesen. Dank "KITA Vital" hätte die Gesundheitsarbeit aber noch einmal intensiviert und um einen weiteren Baustein ergänzt werden können: die Entspannung. Rückzugsmöglichkeiten und Ruhephasen gehörten nun wie selbstverständlich zum Kita-Alltag und selbst die Teamsitzungen würden mit der ein oder anderen Entspannungseinheit bereichert. Beliebt sei zweifellos auch die tägliche Mittagsruhe.

Die Besucher bekamen vom neuen Lebensgefühl der Kita auch gleich etwas zu spüren: Der Elternbeirat hatte für kulinarische Köstlichkeiten gesorgt - natürlich gesunde! - und im Entspannungsraum boten die Kinder wohltuende Massagen an. Ganz selbstlos blieben sie dabei aber nicht. Bald schon durften die Erwachsenen die Kinder massieren.

Für Leiterin Krüger liegt es auf der Hand, dass man als Kita neben dem Elternhaus einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Kinder hat. Und den wolle man nutzen, heißt es entschlossen. Vom Regenbogenland darf man also auch in Zukunft viel erwarten.

"Die Eichhörnchen" zertifiziert



Versammelt zum Gruppenfoto. Inmitten der Menge hält kivi-Vorsitzender Allroggen Zertifikat und Luftballon.

In Bad Honnef traf man sich am 10. Juli, um gemeinsam die Zertifizierung der Kita "Die Eichhörnchen" zu feiern. Nach rund einem Jahr intensiver Gesundheitsarbeit schaffte es die Kita, das Audit zu bestehen, und gehört damit zu dem stetig größer werdenden Teil der ausgezeichneten Kitas im Rhein-Sieg-Kreis.

Zur Feier des Tages trumpfte die Einrichtung mit einem beeindruckenden Programm auf. Verschiedene Aktionen wie ein Bewegungsparcours warteten in der Turnhalle oder im Entspannungsbereich auf die Gäste. Die Kleinen durften sie gleich ausprobieren, die Großen begnügten sich hingegen meist mit Zugucken. Selbstgemachte Leckereien sorgten dafür, dass niemand mit leerem Magen nach Hause ging.

"Ein Kindergarten mit dem Schwerpunkt Bewegung sind Sie ja schon lange", wandte sich die anwesende Bürgermeisterin Wally Feiden an die Kita-Leitung Bärbel Allerding. Mit "KITA Vital" wären nun aber auch die Elemente gesunde Ernährung, Entspannung und Zahnhygiene hinzugekommen. Kurzum: Das volle Programm in Sachen Gesundheit. Aus ihrer Sicht schmückt das neue KITA-Vital-Türschild damit die richtigen Pforten.

Dies sei das Resultat langer und harter Arbeit, findet auch kivi-Vorsitzender Hermann Allroggen. Sein Verein kivi hatte die Kita im Laufe der Projektzeit begleitet und fachlich unterstützt. "Die Kita hat viel getan, um das Zertifikat zu erhalten. Auch die Unterstützung von Seiten der Eltern war Gold wert."

Der Träger der Einrichtung, der Turnverein Eiche Bad Honnef 02, sah dies nicht anders: Marie Püllen, die Vorsitzende des Vereins, und Mechthild Berger, die Trägerbeauftragte, gratulierten dem Kita-Team ebenfalls - sicher auch ein wenig stolz. Auch die Sponsoren, die die Kita im Rahmen der Aktion finanziell unterstützt hatten, meldeten sich zu Wort: Es sei toll, was die 'Eichhörnchen' im Bereich Gesundheit alles geschafft hätten, sagte Lutz-Peter Reinhardt von der Sparda-Bank anerkennend.

Kita-Leiterin Allerding gab das viele Lob an die Anwesenden zurück: "Wir haben viel Unterstützung von allen Seiten bekommen, insbesondere vom Verein kivi und dem Kreis." Die Kita werde nun aber nicht stehen bleiben. Geplant sei zum Beispiel schon die Anlegung eines Naschgartens.

Zertifizierung in Bornheim



Karsten Heusinger vom Verein kivi zeigt den Kindern das Zertifikat.

Kirchenvorstand Paul Mandt läutete ein Glöckchen und eröffnete damit offiziell die Zertifizierungsfeier. Rund 60 Kinder tummelten sich im und um das Bornheimer Familienzentrum "St. Martin", dazu zahlreiche erwachsene Gratulanten. Es galt, die Zertifizierung zur KITA-Vital-Einrichtung und damit den Erfolg der intensiven Gesundheitsarbeit ordnungsgemäß zu feiern.

Gekommen waren neben dem stellvertretenden Bürgermeister Bornheims, Heinrich Hönig, der Ortsvorstand Bornheim-Mertens, Hans-Gerd Feldenkirchen, Pfarrer Matthias Genster und zudem Kerstin Kamp vom zahnärztlichen Dienst des Kreises. Natürlich schaute auch die kivi-Projektreferentin Yasmin Gross, die die Kita bei ihrer Arbeit mit fachlichem Rat begleitet hat, vorbei. Ihr Kollege Karsten Heusinger nahm die begehrte Urkunde mit und überreichte sie schließlich Kita-Chefin Marieluise Schnichels.

Im Laufe der Projektzeit hat sich in der Einrichtung viel getan. Große Veränderungen gab es zum Beispiel im Ernährungskonzept der Einrichtung. "Früher gab es schon mal Süßigkeiten oder süße Nachtische, heute fragt kein Kind mehr nach Schokoriegeln, Kuchen und Co. Die Kinder verzehren mit Leidenschaft Obst und Gemüse zu allen Anlässen", erklärte Leiterin Schnichels.

Großes Lob für diese Leistung hatte insbesondere der stellvertretende Bürgermeister Hönig: "Sie setzen der Kindergesundheit in Bornheim die Krone auf." Auch Kirchenvorstand Mandt zeigte sich beeindruckt von der vollbrachten Arbeit. Anerkennung bekam die Kita ebenfalls von Seiten Heusingers: Er freue sich sehr, über die Früchte der KITA-Vital-Aktion.

Im Anschluss stellte das Familienzentrum direkt in mehreren Workshops unter Beweis, was es gelernt hat. Die Besucher wurden in verschiedenen Gruppen über gesunde Ernährung, Bewegung, Entspannung, richtiges Händewaschen und Zahnhygiene informiert. Letzteren Workshop leitete Kerstin Kamp.

Dass "KITA Vital" aber nicht nur für die Kinder Folgen hat, brachte Leiterin Schnichels noch einmal zum Ausdruck: "Nicht nur die Kleinen haben von der Aktion profitiert, auch das gesamte Kita-Team hat neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie es sich gesund arbeiten und leben lässt."

Finanziell unterstützt wurde die Kita von der Sparda-Bank und der VIK-Stiftung.

Kita "Heidenaustraße" aus Troisdorf zertifiziert



Kivi-Chef Hermann Allroggen (rechts) präsentiert das KITA-Vital-Türschild.

"Hier nehmen die Kinder was fürs Leben mit", lobte Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski die städtische Kita "Heidenaustraße", die am Freitag, den 26. April, als erste Einrichtung Troisdorfs KITA-Vital-zertifiziert wurde. In rund einem Jahr Projektzeit hat sich der Kindergarten der Etablierung gesundheitsfördernder Strukturen gewidmet und dazu Elemente der Bewegung, gesunden Ernährung und Entspannung in den Kita-Alltag integriert.

So erscheint es also nur berechtigt, wenn Jablonski Leiterin Ute Frost und ihrem Team für das gezeigte Engagement und den unerbittlichen Einsatz dankt. Alleine stand er mit dieser Meinung ohnehin nicht: Auch Dr. Markus Wüst, Jugendamtsleiter der Stadt, Dieter Raasch von der VIK-Stiftung und Lutz-Peter Reinhardt von der Sparda-Bank brachten ihr Lob zum Ausdruck.

Das Zertifikat zur "Gesunden Kindertagesstätte" hatte Hermann Allroggen, der Vorsitzende des Vereins kivi und Gesundheits- sowie Sozialdezernent, aus den Büros seines Vereins mitgebracht. Gut gelaunt gab er es Leiterin Frost, die Kinder durften es vorsichtig auspacken.

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Die Kita sei damals, so Leiterin Frost, in der Hoffnung auf weitere Anregungen für die Gesundheitsförderung Teil der Aktion geworden - und enttäuscht worden sei sie nicht. Mithilfe der Aktion wäre es gelungen, die schon vorhandenen Angebote zu intensivieren, neue zu ergänzen und so die Gesundheitsarbeit um wichtige Facetten zu erweitern. "So liegt der Fokus unserer Arbeit mittlerweile auch auf Entspannung und Hygiene, im Besonderen der Zahnhygiene", erklärte sie.

Wie um unter Beweis zu stellen, dass es ihnen gut geht, führten die Kinder einen lustigen Tüchertanz vor und zeigten den Gästen eine kleine Entspannungseinheit. Die ist im Rahmen der Aktion "KITA Vital" entwickelt worden und sorgt nun dafür, dass die Kinder vor dem Mittagessen zur Ruhe kommen und Hektik und Ungeduld abwerfen, damit die gemeinsame Mahlzeit nicht zum Chaos wird.

Die Aktion hatte weitreichende Folgen. Selbst auf das Privatleben der Erzieher hat sie Einfluss genommen, wie eine Erzieherin feststellt: Sie würde nun ebenfalls darauf achten, ihre Ernährung gesünder zu gestalten, sich mehr zu bewegen und sich Zeit zur Stressregulation zu nehmen. Auch bei den Eltern ist die KITA-Vital-Idee längst angekommen. Hat ein Kind Geburtstag, so sind es oft nicht mehr Süßigkeiten, die es zur Freude der anderen mitbringt, sondern Gemüseplatten, Obstspieße oder Käseigel.

Zertifikat für die "Villa Kunterbunt"



Hermann Allroggen hält das Zertifikat hoch; die Kinder zeigen das neue Kita-VITAL-Türschild.

Ende Februar, am 28. des Monats, wurde auch die Kindertagesstätte "Villa Kunterbunt" aus Niederkassel für ihr gesundheitliches Engagement mit dem Kita-Vital-Zertifikat ausgezeichnet. Die Kita habe viel bewegt, das Zertifikat sei eine große Leistung, gratulierte ihr der kivi-Vorsitzende Hermann Allroggen. Die Auszeichnung übergab er Elisabeth Plies, der Chefin im Hause "Kunterbunt".

Die beteuerte, dass in der Einrichtung schon seit Langem der Fokus auf der gesunden Entwicklung der Kinder läge. "Kita VITAL" habe aber die Möglichkeit geboten, die Gesundheitsarbeit zu intensivieren. Das nun überreichte Zertifikat bezeugt, dass dies gelungen ist.

Anerkennung zollte deshalb auch der Bürgermeister Niederkassels, Stephan Vehreschild: Die Kita habe Großes für die Kleinen vollbracht. Mit dieser Ansicht war er nicht alleine, denn auch Dr. Hildegard Schneider vom Gesundheitsamt, Dieter Raasch von der VIK-Stiftung und Helmut Thillmann, Mitglied des kivi-Vorstandes, pflichteten ihm bei. Kivi-Referentin Yasmin Gross, die die Kita durch das Projektjahr begleitet hat, wusste ohnehin um die Qualität der hier geleisteten Arbeit.

Besonders am Kita-Alltag der "Villa Kunterbunt" ist, dass auch Kinder unter drei Jahren betreut werden: Rund die Hälfte der ca. 35 Kinder der Einrichtung gehören dazu. Auch sie erreicht also die Aktion Kita-VITAL. Die hat in Bürgermeister Vehreschild übrigens einen neuen Fan gefunden. Die Aktion "Kita VITAL" sage ihm zu, versicherte er, es sei einzigartig, wie hier die wichtigen Bausteine zur Gesundheitsförderung kombiniert werden.

Die Elemente der Aktion "Kita VITAL" verinnerlichend, leitete eine Mitarbeiterin des Kindergartens eine kleine Entspannungseinheit für alle Gäste ein. Wie wild schüttelten gerade die Kinder Arme, Beine und was eben noch so geschüttelt werden kann. Wie die Kleinen herausfanden, ist dies nicht wenig: Sogar die Zunge lässt sich schütteln. Entspannung muss eben nicht immer ruhig sein; sie diene in erster Linie dazu, Anspannung abzubauen, erklärte die Mitarbeiterin.

Für gesund gefüllte Mägen sorgte ein kleines Obstbuffet. Ananas, Physalis, Birne, Banane und Äpfel standen bereit, um zu einem leckeren Obstspieß verarbeitet zu werden. Für die Kinder war dies nichts Besonderes, wie Leiterin Plies deutlich machte. "So gestalten wir zum Beispiel unseren nachmittäglichen Imbiss."

Siebte Einrichtung zertifiziert



Dr. Schneider vom Kreisgesundheitsamt zeigt das Zertifikat den neugierigen Kindern.

Die erste Kindertagesstätte aus Neunkirchen-Seelscheid erhielt am 24. Januar ihr KITA-Vital-Zertifikat. Dr. Hildegard Schneider, die stellvertretende Leitung des Kreisgesundheitsamtes, brachte die Auszeichnung mit und überreichte sie der Leiterin der Kita "Seelkirchen", Gisela Lenzgen. Schneider machte deutlich, dass die Einrichtung viel geschafft habe: Der Fokus liege nun auf dem gesunden Aufwachsen der Kinder.

Nicht ohne Grund sieht Bürgermeister Helmut Meng die Einrichtung also als Vorreiter in Sachen Gesundheitsförderung. Mit ihrer Zertifizierung sei auch für die Gemeinde ein erster Schritt in eine gesundheitsorientierte Zukunft geschafft. Besonders stolz ist er auf Lenzgen und ihr Team, da die Anforderungen der Zertifizierung nicht einfach gewesen seien.

Auch Lenzgen beteuerte, dass zwar schon vorher gesundheitsfördernde Elemente in den Alltag integriert worden wären, dass aber die KITA-Vital-Aktion diese Entwicklung verstärken und strukturieren konnte. Die Unterstützung durch kivi - ob Workshops, Fachtage oder individuelle Beratung - habe, so Lenzgen, der Kita besonders gut getan. Aus diesem Grund sei die Kita auch vor über einem Jahr in die Aktion eingestiegen.

Mit Lutz-Peter Reinhardt von der Sparda-Bank West eG und Klaus Michels sowie Dieter Raasch von der VIK-Stiftung wohnten auch Vertreter der Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung die Teilnahme der Kita erst ermöglichten, der Zertifikatsverleihung bei. Zudem waren viele Kooperationspartner der Kita erschienen. Reinhild Lang, die Vorsitzende der Elterninitiative, kümmerte sich um die Gäste, führte sie in der Kita herum und zeigte ihnen, was sich alles verändert hat. Letzte Station der kleinen Führung: das gesunde Buffet, das die Kita eigens für diesen Anlass vorbereitet hatte.

Mitverantwortlich für den Erfolg der Kita war auch das Engagement der Eltern, auf deren Unterstützung der Kindergarten zu jedem Zeitpunkt zählen konnte. Gerade diese effektive Zusammenarbeit zwischen Erziehern, Eltern und Kindern lobte Bürgermeister Meng.

Natürlich - so gehört es sich ja als guter Gastgeber - hatten die Kinder noch etwas vorbereitet: Zusammen untermalten sie die Feier mit verschiedenen Liedern.

Auch das "Schneckenhaus" zertifiziert



Hermann Allroggen, der kivi-Vorsitzende, übergab das Zertifikat und das KITA-Vital-Türschild Leiterin Fuchs.

Seit dem 15. Januar absolvierten nun schon sechs Kindergärten des Rhein-Sieg-Kreises erfolgreich die KITA-Vital-Aktion. Nachdem erst am 14. Januar die St.-Johannes-Kita aus Hennef das Zertifikat erhielt, zog das Ruppichterother "Schneckenhaus" einen Tag später nach. Hermann Allroggen, der kivi-Vorsitzende, brachte das Zertifikat mit und überreichte es Leiterin Gabriele Fuchs zusammen mit dem KITA-Vital-Türschild.

Normalerweise fasst der überschaubare ökumenische Kindergarten zwanzig Kinder und einige Erzieher. Im Zuge der Zertifizierung erreichte die Besucherzahl aber andere Dimensionen: Neben dem schon erwähnten kivi-Chef schauten auch Helmut Thillmann, Mitglied des kivi-Vorstandes, und die Referentin Yasmin Groß vom Verein kivi vorbei. Gratulationen bekam die Kita auch seitens Mario Loskills, des Bürgermeisters der Gemeinde.

Hans-Wilhelm Neuhaus vertrat als Vorstand des Ökumenischen Diakonievereins den Träger der Einrichtung. Sogar die Leiter der umliegenden Grundschulen besuchten die Kita. Zuletzt fanden auch einige Kooperationspartner wie die "Lebensgemeinschaft Eichhof" oder die Vertreter der örtlichen Banken den Weg in den Kindergarten. Natürlich waren auch alle zwanzig Kinder und die meisten der Eltern anwesend. Die Kita platzte also förmlich aus allen Nähten.

Neuhaus übernahm es, die zahlreichen Besucher zu begrüßen, und bedankte sich bei Leiterin Fuchs und ihrem Team für das "außerordentlich große Engagement". Ihm pflichtete Bürgermeister Loskill bei, dem der Wert der geleisteten Arbeit wohl bewusst war: "Es ist wichtig, bei den Kleinen schon früh mit der Gesundheitsarbeit anzufangen." Es sei hervorragend, dass diese doch so kleine Kita solch große Arbeit leiste. Dass dies der Fall ist, bestätigt auch Allroggen: "Hier in der Einrichtung brodelt es. Man merkt, dass der Gedanke gelebt wird, den wir mit KITA-Vital stärken wollen."

Der KITA-Vital-Gedanke ist tatsächlich überall im Kita-Alltag wiederzufinden: So wirken die Kinder zum Beispiel beim Tischdecken mit oder genießen ihr gemeinsames Frühstück und Mittagessen mit Gemüse oder Obst. Die Kita arbeitete an einem Kinderkochbuch und hat unlängst eine Ideenkiste aufgestellt, mit der sie Eltern an der Weiterentwicklung der Aktion beteiligen will. Bei der Gesundheitsarbeit - das betonte Leiterin Fuchs - sei es nämlich besonders wichtig, mit den Eltern an einem Strang zu ziehen.

Die Kinder gaben übrigens noch einige Darbietungen zum Besten, die genauso wie die Gemüsesuppe gut bei den ja zahlreich erschienenen Besuchern ankamen.

Zertifizierung in Hennef



Das begehrte KITA-Vital-Zertifikat stand am 14. Januar im Mittelpunkt.

Schon der fünfte Kindergarten darf sich im Rhein-Sieg-Kreis nun "Gesunde Kindertagesstätte" nennen, denn auch die Katholische Kita "Sankt Johannes" aus Hennef kann sich jetzt mit dem stolzen Titel schmücken. Das begehrte KITA-Vital-Zertifikat erhielt sie am 14. Januar. Leiterin Angelika Fujan empfing es aus den Händen Hermann Allroggens, des kivi-Vorsitzenden.

Natürlich bleibt da eine kleine Feier nicht aus. Die Kita nutzte die Gelegenheit, um die Schwerpunkte der Aktion - gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung - in Szene zu setzen und Eltern und Gästen das Geleistete vorzustellen. Und diesen fanden sich auch Dieter Raasch von der VIK-Stiftung, Lutz-Peter Reinhardt von der Sparda-Bank, Dr. Hildegard Schneider, die stellvertretende Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, und Miriam Overath vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt. Auch Helmut Thillmann, Mitglied des kivi-Vorstandes, schaute in Hennef vorbei.

Auf Einladung von Leiterin Fujan gingen dann alle Mann auf Entdeckungstour: Fotowände dokumentierten, was die Einrichtung im Rahmen der Aktion alles entwickelt hat; die erläuternden Anmerkungen der Chefin machten den Fortschritt deutlich. Neben einem atmosphärischen Entspannungsraum überzeugte auch der kindgerechte, den DGE-Standards angepasste und mit Fotos gerüstete Speiseplan die Gäste. Beeindruckt zeigten sie sich auch von einem Entspannungsnachmittag, den die Kita extra für die Eltern angeboten hat und der auf derart positive Rückmeldung stoß, dass die Kita mittlerweile eine Wiederholung plant.

Für KITA-Vital hätte sich die Einrichtung entschieden, so Fujan, weil die Aktion ihre bisherige Gesundheitsarbeit perfekt bereichere und sicher auch Bestätigung dafür sei, auf dem richtigen Weg zu sein. Davon zeugte auch das Lob, dass die Kita ob des Geschaffenen von allen Seiten erhielt. So betonte Allroggen, wie wichtig das gesunde Aufwachsen der Kinder und wie wertvoll dementsprechend die in der Kita geleistete Gesundheitsarbeit sei.

Mit dem Zertifikat ja schon reich beschenkt, konnte sich die Kita aber auch über ein paar Bewegungsspiele freuen, die der Elternbeirat der Kita als Dank spendete. Auch Miriam Overath kam nicht ohne Geschenk: Im Buch "Wir entdecken den Wald" findet die Kita vielleicht die ein oder andere Idee für ihre wöchentlichen Waldtage.

Sowohl die Begrüßung als auch den Abschied unterstützten die Kinder mit eifrigem Gesang. Das eigens entwickelte KITA-Vital-Lied überzeugte dabei besonders: "Ernährung, Bewegung, Entspannung total - ja, das Alles erleben wir mit KITA-Vital!"

Vierte Zertifizierung - diesmal in Windeck



Klaus Michel von der VIK-Stiftung bei der Übergabe des Zertifikats.

Als erster Kindergarten Windecks und vierter kreisweit wurde die Kita "Abenteuerland" am 19. Dezember KITA-Vital-zertifiziert. Damit bekam die Einrichtung bestätigt, in ihrer Erziehungsarbeit einen Schwerpunkt erfolgreich auf die Gesundheit der Kinder zu legen und dabei alle Kriterien der Aktion "KITA Vital" zu erfüllen. Bürgermeister Hans-Christian Lehmann, Klaus Michel von der VIK-Stiftung, Dieter Niederhausen und Wolfgang Wirtz, beide Vertreter der Gemeinde Windeck, zollten der Kita-Leiterin Dagmar Barth und ihrem Team deswegen nicht ohne Grund Anerkennung.

Die erfuhr sie auch seitens des kivi-Vorsitzenden Hermann Allroggen und seiner Projektreferentin Yasmin Gross, die die Einrichtung über ein Jahr lang begleitet und unterstützt hatten. Im Frühjahr 2011 war der Kindergarten auf die KITA-Vital-Aktion aufmerksam geworden. "KITA-Vital sprach uns an, weil wir uns darin wiedergefunden haben und wir auf der Suche nach einem Konzept waren, dass unser Gesundheitsprofil ergänzt und verbessert", erklärt Leiterin Barth.

"KITA Vital" war für das Windecker "Abenteuerland" mit vielen Veränderungen verbunden: Ein Entspannungsraum wurde gestaltet, Zähneputzen in den Kita-Alltag integriert, die Bewegungsangebote wurden ausgebaut und Obst und Gemüse gehören inzwischen fest zur täglichen Ernährung. Auch Projekttage und Feste stehen ganz unter dem Stern KITA-Vitals.

Ohnehin schon keine leichte Aufgabe, erschwerte zudem ein Brand im Mai die Umsetzung des Projekts erheblich. Kurzzeitig warf dieser den Kita-Alltag durcheinander. Mit der Rückkehr in die renovierte Einrichtung im August war aber bald alles wieder beim Alten. Mittlerweile ist der Brand wohl schon fast vergessen.

Passend zum nahenden Fest verkleideten sich die Kinder als Weihnachtswichtel und stimmten Gäste und Eltern mit einem Tanz auf die anschließende Weihnachtsfeier ein. Smoothies, Vollkornwaffeln und Obstspieße sorgten für die nötige Verpflegung und zur Feier des Tages war hier und dort ausnahmsweise auch ein leckerer Kuchen zu finden.

Unterstützt wurde die Kita von ihrem Träger, der Gemeinde Windeck. Dass die Entwicklung der Kita damit noch lange nicht zum Stillstand gekommen ist, betonte Leiterin Barth besonders. Sie freue sich schon darauf, den heutigen Standard der Einrichtung weiterzuentwickeln.

Zertifizierung in Königswinter



Die Kinder hatten sich Kronen gebastelt. Die Aufschrift: "Mit kivi lebe ich gesund!"

Die Anzahl der KITA-Vital-Zertifizierungen mehrt sich. Nach und nach erhalten die im letzten Jahr gestarteten Einrichtungen ihr Zertifikat. Unter ihnen ist auch der Evangelische Kindergarten Oberpleis, der als erster der Stadt Königswinter und als dritter kreisweit am 14. Dezember sein Zertifikat erhielt. Leiterin Angela Mohr nahm die Auszeichnung sichtlich zufrieden vom Leiter des Gesundheitsamtes Bernd Ehrich und von kivi-Referentin Yasmin Gross entgegen.

Die Kita habe die Intensivierung der gesunden Ernährung, der Bewegung und der Entspannung angestrebt, erklärte Mohr rückblickend. "Wir wollten den Grundstein für eine gesunde Lebensweise der Kinder legen." Dass es nicht beim reinen Wollen blieb, beweisen Taten: Die Entspannungs- und Bewegungsangebote wurden unlängst ausgebaut, Obst und Gemüse sind Teil des täglichen Frühstücks, ein Entspannungsraum wurde geschaffen, Feste und Aktionstage stehen unter dem KITA-Vital-Motto und die Elternarbeit ist ein fester Teil der Gesundheitsarbeit geworden. Auch die Gesundheit der Erzieher rückte mehr in den Mittelpunkt. Mohr achte selbst nun mehr darauf, ausreichend zu trinken - Wasser natürlich -, gesund zu essen und Stress durch Entspannungsphasen zu mindern.

In Anbetracht des besonderen Anlasses war die Kita natürlich gut besucht: Pfarrer Heiko Schmitz vertrat den Träger der Kita, Helmut Thillmann schaute im Namen des Vereins kivi vorbei und Klaus Michel und Dieter Raasch waren im Auftrag der VIK-Stiftung gekommen. Bürgermeister Peter Wirtz überraschte die Einrichtung sogar mit einer kleinen Spende. Auch die Kinder waren da und so kam in Oberpleis eine wahrhaft bunte Mischung zusammen.

Pfarrer Schmitz freute sich besonders über das Engagement des Kindergartens. Die Kita habe durch das Zertifikat bestätigt bekommen, dass es ihr gelungen sei, ihr Ziel umzusetzen. Nun sei das Zertifikat aber auch die Verpflichtung weiterzumachen. Doch wer Kita-Leiterin Mohr kennt, zweifelt daran nicht - KITA-Vital ist bei ihr und in Königswinter angekommen.

Zweite KITA-VITAL-Zertifizierung



Volle Bude im Familienzentrum St. Maria Königin aus St. Augustin.

Die Besucher des Familienzentrums Sankt Maria Königin aus St. Augustin waren am 29. November offensichtlich willkommen: "Einfach spitze, dass ihr da seid", begrüßten die Kinder sie lauthals singend. Tatsächlich ließen sich wenige die lang ersehnte Zertifizierung der Kita entgehen: Mit so vielen Erwachsenen - viele außerdem im obligatorischen Anzug - bot der Kindergarten ein ungewohntes Bild.

Mit Klaus Michel und Dieter Rasch waren gleich zwei Vertreter der VIK-Stiftung anwesend. Dr. Johannes Hahn vertrat den Kirchenvorstand und Wilfried Heckeroth schaute in seiner Funktion als Ortsvorsteher vorbei. Auch Lutz-Peter Reinhard von der Sparda-Bank war mit von der Partie. Blicken ließen sich natürlich auch der kivi-Vorsitzende Hermann Allroggen, Helmut Thillmann, Mitglied des kivi-Vorstandes, und Yasmin Gross, die kivi-Referentin, die schon während der Aktionsphase im regen Kontakt mit der Kita stand.

Kita-Leitern Marita Burghaus zeigte sich froh und wohl auch ein bisschen stolz, die Einrichtung auf den Weg zur "Gesunden Kita" gebracht zu haben und dieses Ziel nun endlich zu erreichen. Für die Eltern sei dies ein klares Zeichen, dass in ihrer Kita der Schwerpunkt auf gesundem Aufwachsen liegt. Klar ist der Kita-Leiterin, dass die Arbeit lange nicht vorbei ist: "Wir werden uns weiterentwickeln und haben neue Gesundheitsziele für die Nachzertifizierung in drei Jahren."

Auch Ortsvorsteher Heckeroth bezeichnet Burghaus' Entscheidung für "KITA VITAL" als einen "Schritt in die richtige Richtung". Dr. Hahn griff - ähnlicher Ansicht - sogar auf die Worte des philosophischen Schwergewichtes Jean-Jacques Rousseau zurück: Der Mensch lebe nicht allein vom Verstand, er bestehe aus Kopf, Fuß, Hand, Auge, Mund ... und lerne mit allem, was an ihm dran ist. Für solche Erkenntnis bedarf es sicherlich nicht Rousseaus Genie, aus seinem Mund klingt es aber dennoch beeindruckender.

In der Kita hat sich im letzten Jahr entsprechend viel verändert. Sogar der Caterer, der für das Mittagsessen der Kinder und Erzieher zuständig ist, richtete sich nach den höheren Kriterien, die seine Mahlzeiten nun erfüllen sollten. Die KITA-VITAL-Elemente Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung sind in allen Bereichen verankert und die Elternarbeit stark intensiviert worden. Auch die Zahnhygiene rückte zusehends in den Blickpunkt.

Kivi-Chef Hermann Allroggen freute sich natürlich über einen solch großen Erfolg der Aktion. Er dankte den Kindern und lobte noch einmal Leiterin Burghaus. Dass sie bestens auf die Kinder achtgebe, habe ihm kivi-Referentin Gross schon immer versichert.

Erste KITA-VITAL-Zertifizierung



Gruppenfoto mit Zertifikat und neuem Türschild in der Kita "Die Waldwichtel" in Eitorf

Während erst in diesen Tagen in vier Kitas der KITA-VITAL-Startschuss fiel, erreichte die Eitorfer Kindertagesstätte "Waldwichtel" nach einem Jahr harter Arbeit das Ziel: Die Einrichtung erhielt als erste des Rhein-Sieg-Kreis das Zertifikat "Gesunde Kindertagesstätte". Die Kita konnte die acht Qualitätsstandards, ausgeführt in 60 Kriterien, also in allen Belangen erfüllen. Landrat Frithjof Kühn, der am 6. November in guter Laune das Zertifikat überreichte, kam kaum vom Loben weg: "Es war sicherlich ein anspruchsvolles und ambitioniertes Programm, dass der Kindergarten mit seinem Team bei KITA-VITAL geleistet hat."

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Leiterin Birgit Blank konnte sich ob der getanen Arbeit nun entspannt zurücklegen und das ungewohnte Bild genießen, das die Kita ihr bot: Statt wirbelnden Kleinen bevölkerten mal die Großen - Landrat Kühn, kivi-Chef Hermann Allroggen, Dr. Hildegard Schneider, stellv. Leiterin des Gesundheitsamtes, Klaus Michel und Dieter Raasch von der VIK-Stiftung, Lutz-Peter Reinhardt stellvertretend für die Sparda-Bank West eG sowie Yasmin Gross und Karsten Heusinger für kivi - ihre Kita.

Gar nicht eingeschüchtert trugen die Waldwichtel-Kinder das Gesundheitslied "Nimm 5" vor, das sie im Vorfeld eingeübt hatten. Gerade für sie hat sich im vergangenen Jahr viel verändert. So wird das morgendliche Müsli nun wie selbstverständlich selbst hergestellt und frisch gemischt. Jogurt - das haben die Kinder schon lange rausgefunden - muss gar nicht gezuckert werden, damit er gut schmeckt, denn geschnittenes Obst ist die leckere und weitaus gesündere Alternative. Auch ein tägliches Entspannungsangebot nach dem Mittag ist mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen - und so erfolgreich, dass hin und wieder sogar einer kurz einnickt. Natürlich ist auch für Bewegung reichhaltig gesorgt. Viele Spiele zwingen die Kindern geradezu, ihren Körper zu fordern.

Kein Wunder also, dass die KITA-VITAL-Aktion wie Landrat Kühn betonte inzwischen "ein überregional anerkanntes Gesundheitsprogramm" ist. Unterstützt werden die Einrichtungen durch kivi in Form von Workshops, Tagungen, Qualitätszirkeln und der einjährigen persönlichen Beratung durch Yasmin Gross. Und heute zeigte die Kita "Die Waldwichtel", wie es geht.

Klar, dass sich da auch Eitorf freuen darf. Schon in der GUT-DRAUF-Aktion durch großes Engagement aufgefallen, beweist die Kommune auch hier, dass sie in Sachen Gesundheitsförderung die Nase vorn hat - Bürgermeister Dr. Storch darf sich freuen.

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