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Tagungsdokumentation

Prof. Dr. Imke Niebaum, Fachhochschule Köln
Skript: Stress im Kinder- und Jugendalter? - eine sozialwissenschaftliche Perspektive

Barbara Schlüter, Diplom-Pädagogin
Präsentation: SPIELED STREITEN LERNEN - Bausteine
Forum 1: Klasse 2000

Angelika Mielsch: Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung in der Grundschule
Präsentaion: Stark und gesund in der Grundschule
Forum 2: Skills4Life

Martin Albers & Ulrich Koy: Stressregulierung durch Ringen und Raufen
Skript: Ringen und Raufen
Forum 3: Cyber Mobbing
Teilnehmerbefragung
Dokument: Auswertung Teilnehmerbefragung
Dritte kombinierte GUT-DRAUF- und Tutmirgut-Tagung
Über 90 Lehrer, Pädagogen und Wissenschaftler stürmten am 22. November den großen Sitzungssaal des Kreishauses. Mit "Stress im Kinder- und Jugendalter" fand dort die dritte Fachtagung des Vereins kivi statt, die sich sowohl an Tutmirgut- als auch an GUT-DRAUF-Interessenten richtete.
Mit wertvollem Input aus Vorträgen von Prof. Dr Imke Niebaum und Diplom-Pädagogin Barbara Schlüter gewappnet, ging es nach einer erholsamen Pause in unterschiedliche Praxisworkshops, in denen die Teilnehmer dann selbst aktiv werden konnten. Das Konzept erfreute sich großer Resonanz. Mit "lehrreich" und "facettenreich" beschrieben die Teilnehmer die Tagung.
Circa vierzig Grundschulen, zwei weiterführende Schulen und einige Jugendhäuser hatten ihre Vertreter nach Siegburg geschickt. Auch einige Studenten der FH Köln schauten vorbei. Vier Stunden Gesundheitspädagogik warteten auf sie - mehrere davon in heißer Diskussion.
Vortragsprogramm
Um 14:15 Uhr hatte Hermann Allroggen, der Vorsitzende des Vereins kivi, den Startschuss für die Veranstaltung gegeben. Gesundheitsprävention sei ein unfassbar wichtiges Thema, so der kivi-Chef. Gerade in Anbetracht der Belastungen, die heute schon im frühen Alter auf die Kinder und Jugendlichen zukommen, gewinne Gesundheitsprävention an Bedeutung. Umso mehr freute Allroggen sich auf die Tagung. Sicher sein konnte er sich zumindest, dass den Teilnehmenden einiges an Inspiration geboten wurde.
Prof. Niebaum - die Frau solcher Stunden - schwang sich sofort vor das Rednerpult, wo sie dann auch knapp vierzig Minuten engagiert diskutierte. Ihr Job war es, die theoretische Grundlage zu liefern und den in der Praxis beschäftigten Pädagogen wissenschaftliche Rückendeckung zu geben. So erörterte sie, was Stress eigentlich ist und inwiefern Handlungsbedarf besteht. (Material ihres wie auch aller folgenden Vorträge findet sich rechts.)
In "SPIELEND STREITEN LERNEN" stellte Barbara Schlüter im Anschluss ihr Konzept vor: Um zu betonen, wie wichtig Kommunikation im Konfliktfall ist, trainiert die Pädagogin im Spiel-Format das Streitverhalten der Kinder. Schlüter stieß damit gerade bei den Grundschullehrern auf großes Interesse.
Praxisworkshops
Nach einer ausführlichen Pause, die Diskussion und Austausch zwischen den Teilnehmern möglich machte, teilten sich die Anwesenden in drei Praxisforen auf: "Skills4Life" bot verschiedene Spiele und Übungen an, die, obwohl für Kinder gedacht, auch den Erwachsenen Spaß machten. Regelmäßig drang Lachen aus dem Seminarraum, das die Teilnehmer der "Klasse2000" aber kaum gestört haben sollte. Dort wurden nämlich unter anderem Entspannungsübungen vorgestellt. Uli Gilles kümmerte sich im dritten Praxisworkshop um das stetig wichtiger werdende Thema Cybermobbing.
Schwer beladen mit Inspiration verließen die Teilnehmer gegen 17:30 Uhr das Siegburger Kreishaus. Karsten Heusinger, der fachliche Leiter von kivi, wagte ein Fazit: "Volles Programm, voller Erfolg." Die "super Stimmung" sei förmlich in der Luft greifbar gewesen.






