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8.9.2010 : 15:03 : +0200

Workshop "Angebote optimieren - Vernetzung stärken" 2010



Der Workshop "Angebote optimieren - Vernetzung stärken" wurde in diesem Jahr in den Kommunen Meckenheim, Lohmar und Hennef erfolgreich von kivi e.V. durchgeführt. Die Leitung wurde, wie schon im vorherigen Jahr, von der Organisations- und Personalentwicklerin Dr. Susanne Rick-Wagner übernommen.

Mit dem Workshop wurde bezweckt, die Angebotslage zur Gesundheitsförderung älterer Menschen in Ihren Kommunen zu stärken. Die Inhalte des Workshops waren Niedrigschwelligkeit, Vernetzung und in einigen Kommunen die geplanten Aktionstage für den Herbst 2010.

Ein ganzheitliches, niedrigschwelliges Angebot für ältere Menschen - Wodurch zeichnet es sich aus, was gehört dazu? Ein Angebot heißt im sozialen Kontext niedrigschwellig, wenn es ohne große Hemmschwelle zu besuchen oder in Anspruch zu nehmen ist. Niedrigschwellige Angebote sollen diejenigen erreichen, die reguläre hochschwellige Angebote aus Angst oder Scham nicht nutzen.

Von einer Kooperation profitieren beide Partner - Was habe ich anzubieten, was könnte mir nutzen? Die TeilnehmerInnen des Workshops präsentierten, was sie in ihrer Einrichtung zu bieten haben und was sie noch suchen, um ihr Angebot zu erweitern. Dabei sind gute Ideen für Kooperationen der Anwesenden untereinander entstanden. Die anwesenden TeilnehmerInnen betonten die Relevanz der Kommunikation miteinander und des regelmäßigen Austausches. Dieser Wunsch wurde in einigen Kommunen aufgegriffen und die Idee eines regelmäßigen Treffens entwickelt.

Was kann ich bzw. meine Organisation bei der Auftaktveranstaltung und/ oder den Aktionstagen anbieten? Es wurden viele kreative und nützliche Ideen zu einer Umsetzung der Auftaktveranstaltung und der Aktionstage im Herbst 2010 zusammen getragen. Diese werden von den Kommunen aufgegriffen und bei der Planung berücksichtigt.

Als schönes Schlusswort wurde ergänzt, dass man in der Arbeit mit der Zielgruppe 60+ keine schnellen Erfolge erwarten und man nicht zu schnell aufgeben sollte. Vielmehr sollte man immer wieder neue Versuche starten, die älteren Menschen zu erreichen und zu motivieren. Der demographische Wandel mit einer immer älter werdenden Bevölkerung macht das Thema "Gesundheitsförderung bei älteren Menschen" immer bedeutsamer. Vor diesem Hintergrund soll das Thema und die Vernetzung zugunsten der älteren Bevölkerung auch in Zukunft vertieft und ausgebaut werden. Das Projekt "bewegt leben - Mehr vom Leben" hat dieses aktuelle Thema bereits aufgegriffen und setzt sich für eine gesunde Zukunft älterer Menschen ein.

 

Workshop zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 2010



Dieter Kroppenberg und Maternus Thöne von tk-script leiteten die Workshops.

Im Rahmen des Projekts "bewegt leben - Mehr vom Leben" hat die Bonner PR-Agentur TK-SCRIPT in diesem Jahr Workshops zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in den Kommunen Troisdorf, Lohmar und Hennef durchgeführt. Ziel der Workshops ist, die lokalen Sportvereine, Senioreneinrichtungen, Sportstudios und andere Anbieter der Gesundheitsförderung zu stärken und zu fördern.

Die TeilnehmerInnen erfuhren an praktischen Beispielen wie eine gute Pressemitteilung aussehen sollte, was in der Kommunikation mit der Zielgruppe "ältere Menschen" zu beachten ist und welche Möglichkeiten es gibt, kostengünstig auf neue und alte Angebote aufmerksam zu machen.

Alle Anwesenden waren sehr interessiert und es hat ein reger Erfahrungsaustausch zu dem Thema stattgefunden. Viele waren dankbar für gute Tipps, wie sie ihren Verein oder ihre Einrichtung effektiver in der Öffentlichkeit präsentieren und somit zu mehr Erfolg verhelfen können.

 

Workshops im Projektjahr 2009



Gesundheitsförderung für ältere Menschen mit Know-How - Unter diesem Motto hatte kivi e.V. im Mai 2009 zu  Workshops nach Windeck-Herchen ins Haus des Gastes,  nach Bornheim in die Johann-Wallraf-Schule, nach Wachtberg ins Familienzentrum Drachenfelser Ländchen und nach Troisdorf ins Alfred-Delp-Altenzentrum eingeladen.

Und dies mit guter Resonanz: Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Arbeit mit älteren Menschen - wie etwa aus der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung, Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbänden, Sportvereinen - aber auch aus Medizin und Heilberufen nahmen an den Workshops teil. Auch einige kommerzielle Anbieter, wie etwa Betreiber oder Mitarbeiter von Fitness- und Wellnessstudios fühlten sich von dem Angebot angesprochen.

Nach der Einführung und Begrüßung, sowie einem kurzen Austausch der Teilnehmer darüber, welche Bedeutung das Thema des Workshops für sie persönlich hat, erfolgte zunächst eine Information über Hintergrund, Ziele und Zielgruppen des Projekts "bewegt leben".

Daran schloss sich ein intensiver Austausch der Teilnehmer zu den Fragen an: Durch welche Maßnahmen kann ich älteren Menschen den Zugang zu meinem Gesundheits-Angebot erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen? Wie kann ich Aspekte der Gesundheitsförderung stärker in mein Angebot aufnehmen beziehungsweise integrieren? Was ist für die richtige Ansprache älterer Menschen zu berücksichtigen?

Darüber hinaus gab es wertvolle Tipps, wie die Teilnehmer dies alles durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich umsetzen können. Dabei ging es auch darum, schon jetzt Angebote für die Aktionstage im Rahmen des Projekts "bewegt leben" zu planen. Diese sind für September 2009 vorgesehen. In Gruppenarbeiten entwickelten die Teilnehmer konkrete Ideen zu den Fragen: Was kann unsere Organisation bei den Aktionstagen anbieten, wie die Teilnahme gestalten? Welche "Aktionen" können wir durchführen?

Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, untereinander Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen. Hierbei entwickelten sich bereits erste interessante Ansätze zur Kooperation. Davon können letztendlich nicht nur die beteiligten Anbieter profitieren, sondern vor allem auch die, die es angeht: die Gruppe der älteren Menschen, an die sich das Projekt "bewegt leben" richtet.

 

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